29.06.2007 | 18:10

Sanierungsmaßnahmen zwischen Aggstein und Rossatz

Geschiebe machten B 33 wiederholt unpassierbar

Mehrere hundert Kubikmeter Geschiebe bei starkem Regen machten in den vergangenen Jahren wiederholt die B 33 am rechten Donauufer zwischen Aggstein und Rossatz auf sieben Kilometer Straßenlänge unpassierbar. Zudem stellten sie eine echte Gefahr für die Gesundheit und sogar für das Leben von Straßenbenützern dar. Jetzt wurden erste Maßnahmen ergriffen, um diese Gefahren abzustellen. Vorerst sollen 5 Millionen Schilling investiert werden, um die dringendsten Arbeiten zu erledigen. 64 Prozent oder 3,2 Millionen Schilling kommen vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, 16 Prozent oder 0,8 Millionen Schilling vom Land Niederösterreich und 20 Prozent oder 1 Million Schilling von der Bundesstraßenverwaltung bzw. den Marktgemeinden Schönbühel-Aggsbach und Rossatz-Arnsdorf. Im Gerichtsgraben und auf der Dirndlleiten werden mit naturnahen Maßnahmen die Böschungen gesichert. Die Arbeiten wurden bereits begonnen. Den Gemeinden spielt obendrein auch eine Rolle, dass das Donaufer auf der rechten Seite eine Belebung erfahren würde.

Das ist aber nur ein Teil der zu treffenden Maßnahmen, die einen Bedarf von insgesamt 35 Millionen Schilling erfordern und die vom Bund, vom Land Niederösterreich, von der Bundesstraßenverwaltung und von den Gemeinden zu tragen sind. Das Behördenverfahren für dieses „Integralprojekt“ – Wasserrecht; Forstrecht, Naturschutz – ist bereits abgeschlossen, die Genehmigung durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft erfolgt in Kürze. Sobald auch hier die Bewilligung vorliegt, sollen die in großer Dichte vorkommenden Runsen und Gräben endgültig stabilisiert werden. Mittelfristig ist eine Erneuerung des über den Steilhängen stehenden Waldes geplant. Auch der Schutz der B 33 und von Wohnhäusern gegen den ständig drohenden Steinschlag ist das Ziel der Arbeiten. Diese weiteren Arbeiten an der B 33 sollen begonnen werden, wenn der erste Abschnitt beendet ist.


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