29.06.2007 | 18:10

Niederösterreich erhält im Juni 233 Zivildiener

Guter Schnitt im Bundesländervergleich

Niederösterreich bekommt im Juni 233 neue Zivildiener, damit sind 70 Prozent des angemeldeten Bedarfs gedeckt. Niederösterreich steigt damit im Bundesländervergleich relativ gut aus. Österreichweit werden 1.124 Zivildiener zugewiesen. Niederösterreich hat im Juni insgesamt 1.131 Zivildiener, österreichweit gibt es dann rund 7.000. Die Gebietskörperschaften von Bund, Land und Gemeinden erhalten keine Zivildiener mehr. „Davon betroffen sind auch alle Landesheime. Private Behinderteneinrichtungen und Pflegeheime und andere Sozialorganisationen wie die EMMAUS-Gemeinschaft in St.Pölten, die Lebenshilfe Niederösterreich oder die Caritas sind wenig betroffen“, erläutert Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop, Vizepräsidentin des Österreichischen Komitees für Soziales und Arbeit (ÖKSA). Die ÖKSA ist eine bundesweite Dachorganisation, die die Interessen von sozialen Organisationen vertritt. In dieser Funktion ist es Prokop wichtig, die Zivildiener bestmöglich und effizient einzusetzen. Um das Zivildienstwesen nicht zu gefährden, müsse es in Zukunft maßgeschneiderte Lösungen geben.

Bundesweit verzeichnen die Rettungsorganisationen ein Minus von 15 Prozent an Zivildienern. Im Oktober werden österreichweit wieder 1.900 Zivildiener zugewiesen.


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