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09.05.2016 | 06:59

40 Jahre Stadterhebung Wieselburg

LH Pröll: Miteinander von Stadt und Land

Bürgermeister Mag. Günther Leichtfried mit seinen zwei Enkelkindern und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll beim Festakt anlässlich 40 Jahre Stadterhebung in Wieselburg.
Bürgermeister Mag. Günther Leichtfried mit seinen zwei Enkelkindern und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll beim Festakt anlässlich 40 Jahre Stadterhebung in Wieselburg.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Die Stadtgemeinde Wieselburg feiert heuer 40 Jahre Stadterhebung. Anlässlich dieses besonderen Jubiläums wurde am vergangenen Samstag, in der Wieselburger Halle eine Festveranstaltung abgehalten, an der auch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll teilnahm.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sprach dabei der jubilierenden Stadt Wieselburg seine Referenz und seinen innigen Dank aus und übermittelte auch seine besten Wünsche für die weitere Zukunft.

„Hier in dieser Stadt ist spürbar, was alles noch möglich ist am Weg nach vorne. Ob es im wirtschaftlichen Bereich ist, mit den Leitbetrieben, die diese Stadt groß gemacht haben, bis hin zum Messezentrum und zum zukunftsträchtigen Hotelbau", hob er in seiner Festrede hervor. „Die Bildungseinrichtungen sind die Zukunftsperspektive und geben der Jugend alle Möglichkeiten in die Hand. Der Technologiestandort Wieselburg ist ein Fingerzeig, wo dieses Land mit der Stadt hingehen kann und hingehen soll", führte Pröll aus.

„Es gibt einen alten Grundsatz: Im Gegeneinander wird man große Dinge los, im Miteinander werden kleine Dinge groß", meinte er. Dieser Spruch sei in Wieselburg Wirklichkeit geworden durch das Miteinander von der Stadt auf der einen Seite und dem Bundesland Niederösterreich auf der anderen Seite. „Wir miteinander, die Verantwortungsträger in Stadt und Land, haben das Ziel nie aus dem Auge verloren", erinnerte der Landeshauptmann an die Umfahrung von Wieselburg, „die eine neue Lebensqualität für diese Stadt mit sich bringen wird."

Bürgermeister Mag. Günther Leichtfried sagte: Wichtige Leitbetriebe wie beispielsweise die Firma ZKW und rund 300 Mittelbetriebe hätten in den letzten Jahren und Jahrzehnten weit über 4.000 Arbeitsplätze geschaffen. „Wenn Arbeit in einer Gemeinde vorhanden ist, dann wollen die Menschen auch hier wohnen", so der Bürgermeister. Weit über 1.000 Menschen seien in den letzten Jahren zugezogen, der Wohnbau sei durch das Land Niederösterreich, die NÖ Wohnbauförderung und die gemeinnützigen Genossenschaften gefördert worden. „Zum Arbeiten und zum Wohnen gehört aber auch Lebensqualität", führte Leichtfried weiter aus. Lebensqualität umfasse eine intakte Umwelt und Natur, Bildungsmöglichkeiten und sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, so der Bürgermeister.

Karl Gerstl, Bürgermeister der Landgemeinde Wieselburg, bedankte sich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Stadt Wieselburg.

Im Rahmen der Feierlichkeiten kamen noch Dr. Florian Schröder von der Partnerstadt Einbeck (Deutschland) und Dr. Astin Malschinger, Studiengangsleiterin FH-Campus Wieselburg, zu Wort. Weiters wurde bei der Festsitzung das Buch „Stadtgeschichten" der Autoren MMag. Johanna und Mag. Erwin Uhrmann vorgestellt. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung u. a. von der „Big Band der Musikschule Wieselburg".

Die Marktgemeinde Wieselburg wurde am 8. Mai 1976 zur Stadt erhoben. Die Bedeutung der Stadt Wieselburg als landwirtschaftliches Zentrum von überregionaler Bedeutung wird auch durch die Wieselburger Messe „Inter Agrar" mit Volksfest und anderen Fachmessen dokumentiert. Anerkannte Forschungsstätten in Wieselburg sind die Bundesversuchsanstalt GmbH und die Bundesanstalt für Landtechnik. Wieselburg ist auch ein wichtiges Schulzentrum, seit dem Jahr 1999 ist Wieselburg auch Fachhochschulstandort.

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