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03.12.2015 | 13:12

Internationales Erfolgsprojekt „netPOL" wird bis 2021 verlängert

LH Pröll: „Entwicklung dieser Einrichtung kann sich sehen lassen"

Verkündeten die Verlängerung des Universitätsnetzwerkes \"netPOL\": Univ.Prof. Dr. Peter Filzmaier, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Mag. Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems. (v.l.n.r.)
Verkündeten die Verlängerung des Universitätsnetzwerkes \"netPOL\": Univ.Prof. Dr. Peter Filzmaier, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Mag. Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Rahmen einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus in St. Pölten verkündete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll heute, Donnerstag, gemeinsam mit Mag. Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems, und Univ.Prof. Dr. Peter Filzmaier, dass das internationale Erfolgsprojekt, das Universitätsnetzwerk „netPOL" - eine Zusammenarbeit der Donau-Universität Krems mit der Karl-Franzens-Universität Graz, der Andrássy Universität Budapest, der deutschen Zeppelin Universität in Friedrichshafen und Berlin sowie der Babes-Bolyai-Universität im rumänischen Cluj - bis 2021 verlängert wurde.

Landeshauptmann Pröll betonte, dass mit der Verlängerung des Projektes netPOL gerade im Bereich der wissenschaftlichen Facette des Landes „ein wesentlicher Schritt" gesetzt werde. „Großes Ziel ist, Niederösterreich zu einem renommierten Wissenschaftsstandort auszubauen", so Pröll. Mit der Schaffung der Infrastruktur, in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten habe man „eine Grundlage für eine gute Weiterentwicklung" geschaffen, so der Landeshauptmann. Eine große Rolle dabei spielten auch „Internationalität, überregionale Kooperationen von Universitäten und fächerübergreifende Zusammenarbeit in Themenbereichen".

In Niederösterreich habe man einige Leuchtturmprojekte in der Wissenschaft, ein solches sei das Universitätsnetzwerk netPOL. „Die Entwicklung dieser netPOL-Einrichtung kann sich sehen lassen", betonte Pröll die Entwicklung des Projektes. 2011 habe man damit begonnen, seit 2013 laufe das Doktoratsprogramm und letztes Jahr habe es einen Evaluierungsbericht gegeben, demnach das Projekt eine gute Bewertung bekommen habe. Aufgrund dieser positiven Entwicklung habe man beschlossen, die fünfjährige Laufzeit - ursprünglich hätte das Projekt im kommenden Jahr 2016 geendet - für weitere fünf Jahre bis 2021 zu verlängern.

Der Ausbau des laufenden Doktoratsprogramms sichere „ein hohes wissenschaftliches Niveau", so Pröll. Zudem würden Themenschwerpunkte vertieft werden, sprach der Landeshauptmann zwei große Herausforderungen - die Entwicklung der gesamten Flüchtlingssituation und den gesamten Einfluss der Neuen Medien - an.  „netPOL ist eine ganz wesentliche Brücke", betonte Pröll die Möglichkeit, dass damit Entscheidungen bürgernäher gemacht werden könnten. Mit den geplanten Themenschwerpunkten wolle man zudem eine Entwicklungsperspektive für den ländlichen Raum schaffen.

Rektor Faulhammer betonte: „Für eine Universität ist es ganz wichtig, internationale Zusammenarbeit zu pflegen." Das trage dazu bei, dass Wissenschaft und Forschung weiterentwickelt werden könnten. „Wissenschaft und Forschung sind ideale Partner, um schwierige Themen zu bearbeiten und einen ‚kühlen Kopf‘ zu bewahren", so Faulhammer. Die Donau-Universität Krems widme sich seit ihrem Bestehen schwierigen Fragstellungen und trage zu deren Bewältigung bei.

Univ.Prof. Filzmaier zeigte sich als Koordinator von netPOL über die Verlängerung des Projekts sehr erfreut. „Am Anfang stand eine Initiative des Landes Niederösterreich, heute haben wir als Herzstück das gemeinsame Doktorat." Die acht Forschungsprojekte setzten sich mit Demokratieentwicklung, wirtschaftlichen Ängsten und gesellschaftlichen Konflikten sowie deren medialer Darstellung auseinander. Es gebe bereits 80 Fachpublikationen. Beispielhaft verwies Filzmaier auf zwei aktuelle netPOL-Forschungen, nämlich zu den politischen Einstellungen von Wahlberechtigten mit Migrationshintergrund und über Parallelwahlen als Test der Wählerzufriedenheit bei unterschiedlichen Abstimmungsverfahren. Er bedankte sich beim Land Niederösterreich und allen Partneruniversitäten, durch die Vertragsverlängerung sei man motiviert.

Nähere Informationen: Donau-Universität Krems, Mag. Stefan Sagl, Telefon 02732/893-2190, e-mail stefan.sagl@donau-uni.ac.at, http://www.donau-uni.ac.at/.

 

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Freuen sich über die Verlängerung des Universitätsnetzwerkes \"netPOL\": Vizedekan Prof. Dr. Markus Rhomberg (Zeppelin Universität), Vizerektor Dr. Peter Riedler (Karl-Franzens-Universität Graz), netPOL-Koordinator Univ.Prof. Dr. Peter Filzmaier, Prof. Dr. Ellen Bos (Andrássy Universität Budapest), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Rektor Mag. Friedrich Faulhammer (Donau-Universität Krems) und Vizerektor Univ.Prof. Dr. Rudolf Gräf (Babes-Bolyai-Universität). (v.l.n.r.)
Freuen sich über die Verlängerung des Universitätsnetzwerkes \"netPOL\": Vizedekan Prof. Dr. Markus Rhomberg (Zeppelin Universität), Vizerektor Dr. Peter Riedler (Karl-Franzens-Universität Graz), netPOL-Koordinator Univ.Prof. Dr. Peter Filzmaier, Prof. Dr. Ellen Bos (Andrássy Universität Budapest), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Rektor Mag. Friedrich Faulhammer (Donau-Universität Krems) und Vizerektor Univ.Prof. Dr. Rudolf Gräf (Babes-Bolyai-Universität). (v.l.n.r.)© NÖ Landespressedienst/ReinbergerDiese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Freuen sich über die Verlängerung des Universitätsnetzwerkes \"netPOL\": Vizedekan Prof. Dr. Markus Rhomberg (Zeppelin Universität), Vizerektor Dr. Peter Riedler (Karl-Franzens-Universität Graz), netPOL-Koordinator Univ.Prof. Dr. Peter Filzmaier, Prof. Dr. Ellen Bos (Andrássy Universität Budapest), Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Rektor Mag. Friedrich Faulhammer (Donau-Universität Krems) und Vizerektor Univ.Prof. Dr. Rudolf Gräf (Babes-Bolyai-Universität). (v.l.n.r.)

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