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10.07.2015 | 00:57

Eröffnung des Liese Prokop Parks an der Via Sacra nach Mariazell

LH Pröll: „Soll ein Ort der Ruhe und des Innehaltens werden"

Eröffnung des Liese Prokop Parks: Prof. Gunnar Prokop, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der Türnitzer Bürgermeister Christian Leeb. (v.l.n.r.)
Eröffnung des Liese Prokop Parks: Prof. Gunnar Prokop, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der Türnitzer Bürgermeister Christian Leeb. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an presse@noel.gv.at.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nahm heute die Eröffnung des Liese Prokop Parks neben der Kapelle Maria Siebenbrünn an der Via Sacra nach Mariazell vor. Dieser wurde im Gedenken an Liese Prokop, die ehemalige Bundesministerin für Inneres und langjährige Landeshauptmann-Stellvertreterin von Niederösterreich, errichtet. Eröffnet wurde der Park mit Prof. Gunnar Prokop und der Familie, den Landtagsabgeordneten Mag. Gerhard Karner und Karl Bader, Bezirkshauptmann Mag. Franz Kemetmüller und den Bürgermeistern Christian Leeb (Türnitz), Petra Zeh (Annaberg) und Alfred Hinterecker (Mitterbach). Die Segnung nahm Abt Mag. Matthäus Nimmervoll vom Stift Lilienfeld vor.

Landeshauptmann Pröll bedankte sich bei der Familie Prokop herzlich für die Initiative, gratulierte Gunnar Prokop zu seinem morgigen 75. Geburtstag und gab in Zusammenhang mit dem Park drei Wünsche am Weg in die Zukunft mit: Mit dieser Gedenkstätte solle „ständig an die Persönlichkeit von Liese Prokop erinnert werden". Liese Prokop sei ein ganz besonderer Mensch gewesen. „Sie war herzlich in der Begegnung, hatte eine große Gabe des Zuhörens und einen unbändigen Drang in sich, anderen zu helfen", so Pröll. Liese Prokop habe „ein großes Herz, ein offenes Ohr und eine helfende Hand" gehabt. Das habe Pröll zwei Jahrzehnte lang in der gemeinsamen politischen Arbeit erlebt, Liese Prokop sei aber auch im privaten Umgang „ein unglaublich toller Freund" gewesen.

Dieser Park solle „die Heimatverbundenheit, die Liese an den Tag gelegt hat" spüren lassen, so der Landeshauptmann. An diesem Ort sei Liese Prokop tausende Male in der Früh und oft spät in der Nacht vorbeigefahren. „Liese hat sich im gesamten Land Niederösterreich zu Hause gefühlt, aber Annaberg war für sie etwas Besonderes", so Pröll. Annaberg sei „ihre Kraftquelle" und „ihr Ruhepol" gewesen, ein Ort, „wo sie Bodenhaftung tagein und tagaus spüren konnte". Liese Prokop sei „immer mit beiden Beinen am Boden geblieben", sie sei „eine Persönlichkeit voller Tatendrang" gewesen.

„Dieser Ort soll am Weg in die Zukunft ein Ort der Ruhe und des Innehaltens werden", so der Landeshauptmann. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, Oasen der Ruhe zu haben, wo man sich selber spüren und Kraft schöpfen könne. „Dieser Ort soll im Gedenken an Liese Prokop an ihre Art, ihr Leben und ihre Leistung erinnern." Sie sei Vorbild für viele gewesen, so der Landeshauptmann.

Ein großer Dank gelte Landeshauptmann Pröll und allen Spendern, bei denen er „eine unglaubliche Hochschätzung gegenüber Liese gespürt" habe, als er sie um Unterstützung gebeten habe, betonte Gunnar Prokop. „Heute ist ein unglaublich schöner Tag", so Prokop. Es sei anlässlich seines morgigen 75. Geburtstages „das schönste Geschenk, dass wir den Park heute eröffnen".

„Dieser Park soll neben Siebenbrünn zum Krafttanken und Gedenken an Liese Prokop beitragen", so der Türnitzer Bürgermeister Christian Leeb. Liese Prokop habe sich immer für die Region eingesetzt. Sie sei „eine Politikerin mit Handschlagqualität" gewesen, die „das Herz am richtigen Fleck" gehabt habe, so Leeb.

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