01.07.2015 | 09:52

LH-Stv. Sobotka und AMS-Landesgeschäftsführer Fakler zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten

Angesichts aktueller Konjunkturlage ist fundierte Ausbildung unerlässlich

„Im Monat Juni verzeichnet Niederösterreich um rund 2.000 Beschäftigte mehr und um rund 5.000 Arbeitslose mehr - insgesamt suchen rund 52.500 Landsleute einen Arbeitsplatz. Gleichzeitig zeigt der von Land Niederösterreich, AMS Niederösterreich und Wirtschaftskammer Niederösterreich eingerichtete Fachkräftemonitor, dass landesweit rund 6.000 Fachkräfte in unterschiedlichen Bereichen gesucht werden. Den größten sogenannten Fachkräftemangel verzeichnet Niederösterreich in den Bereichen Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Recht sowie Ingenieurwesen, Verarbeitendes Gewerbe und Baugewerbe", so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und AMS-Landesgeschäftsführer Mag. Karl Fakler zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Monat Juni. 

„Angesichts der aktuellen bundesweiten Konjunkturlage geht es mehr denn je darum, Unternehmen die Arbeitskräfte suchen geeignete Arbeitskräfte zu vermitteln. Dabei ist eine fundierte Ausbildung unerlässlich. 43,3 Prozent aller Arbeitssuchenden, nämlich rund 23.000 Personen, kann als höchste abgeschlossene Ausbildung nur die Pflichtschule bzw. keinen Schulabschluss vorweisen. Das Land Niederösterreich hat deshalb unter anderem die NÖ Bildungsförderung aufgestockt, innerhalb von drei Jahren steht jeder Niederösterreicherin und jedem Niederösterreicher eine Förderung von 2.500 Euro für berufsspezifische Weiterbildung zur Verfügung. Für die Ausbildung von Fachkräften wendet das Land Niederösterreich jährlich 1,6 Millionen Euro auf", so Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka.

„In Niederösterreich arbeiten alle Entscheidungsträger zusammen, um mit aller Kraft gegen die steigende Arbeitslosigkeit vorzugehen - letztlich können wir aber nur konjunkturelle Entwicklungen abfedern. Das Phänomen von steigender Beschäftigung und gleichzeitig steigender Arbeitslosigkeit wird mittelfristig weiter bestehen bleiben. Klar ist aber, dass wir für einen langfristigen Aufschwung auch genügend Fachkräfte brauchen. Mit dem NÖ Fachkräftemonitor können wir erstmals regional und branchenspezifisch Vorhersagen treffen und uns bei unseren Weiterbildungsangeboten daran orientieren", so AMS-Landesgeschäftsführer Fakler.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. Günther Haslauer, Telefon 0676/812-12221, e-mail guenther.haslauer@noel.gv.at.

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