31.03.2015 | 00:22

Zum zweiten Mal Start des „Wings for Life World Run" in St. Pölten

LR Bohuslav: „Zeigen, was für eine schöne Kulisse wir haben"

Freuen sich auf den „Wings for Life World Run 2015“: Andreas Onea, Franz Stocher, Sabine Weber-Treiber, Sport-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, der Vorjahressieger Lemawork Ketema, Mag. Michael Buchleitner, Veranstalter und Geschäftsführer der ecosports consulting GmbH, Reini Sampl, Fahrer des Catcher Car, und Benjamin Karl. (v.l.n.r.)
Freuen sich auf den „Wings for Life World Run 2015“: Andreas Onea, Franz Stocher, Sabine Weber-Treiber, Sport-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, der Vorjahressieger Lemawork Ketema, Mag. Michael Buchleitner, Veranstalter und Geschäftsführer der ecosports consulting GmbH, Reini Sampl, Fahrer des Catcher Car, und Benjamin Karl. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Mai 2014 wurde erstmals der Startschuss für ein noch nie dagewesenes Laufevent gegeben: den „Wings for Life World Run". Am Sonntag, 3. Mai, um 11 Uhr (UTC) ist es wieder soweit: An 35 Orten auf sechs Kontinenten weltweit laufen tausende Sportlerinnen und Sportler - Hobbyläufer, Profis und prominente Botschafter - zeitgleich mit einem Ziel und unterstützen dabei „Wings for Life", eine gemeinnützige, staatlich anerkannte Stiftung für Rückenmarksforschung, um Querschnittslähmung heilbar zu machen. In Österreich wird wieder um 13 Uhr in St. Pölten gestartet.

„Wir sind sehr stolz, dass der Event im Sportland Niederösterreich stattfindet", so Sport-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, denn dieser sei „im Dienst der guten Sache, eine unglaublich kreative Idee" und könne durch die Infrastruktur in Niederösterreich gut umgesetzt werden. Mit der Sportstrategie 2020 wolle man in Niederösterreich die Menschen zum Sport bringen, und zwar um 20 Prozent mehr. „Das sind im absoluten Zahlen 100.000", so Bohuslav. Mit dem „Wings for Life World Run" könne man „zeigen, was für eine schöne Kulisse wir haben". „Damit sind auch der wirtschaftliche und der touristische Aspekt abgedeckt", so die Landesrätin.

„Wir wollen auch viele Kinder und Jugendliche zum Sport bringen", so Bohuslav. Damit begonnen werden solle schon im Kindergarten-Alter. Tägliche Bewegung solle für die Kinder so selbstverständlich sein wie das tägliche Zähneputzen. „Wir beginnen in Niederösterreich sehr früh damit, die Kinder zum Sport zu motivieren", so die Landesrätin. Ziel der Sportstrategie sei es bis 2020 20 Prozent mehr Nachwuchstitel zu erreichen, das seien in absoluten Zahlen 100. Am „Wings for Life World Run werden vier Schulklassen aus Niederösterreich teilnehmen. „Die Schulen können sich bis 17. April anmelden. Wir vom Sportland Niederösterreich zahlen die gesamten Transportkosten", so die Landesrätin.

Auch Mag. Michael Buchleitner, Veranstalter und Geschäftsführer der ecosports consulting GmbH, zeigte sich stolz, die Veranstaltung auch im heurigen Jahr wieder ausrichten zu dürfen. „Es werden 2.000 Läufer mehr im Rennen sein. Durch diese Dichte werden große neue Aufgaben auf uns zukommen", so Buchleitner. Zudem werden sieben andere internationale Sieger in St. Pölten an den Start gehen. „Wir haben eine sehr schnelle Strecke, die herausragende Voraussetzungen bietet", so Buchleitner. Sowohl klimatisch als auch von der Tageszeit her, sei die Strecke sehr gut, wodurch viele ausgesucht hätten, in Österreich an den Start zu gehen. „Integration wird hier gelebt. Darauf sind wir sehr stolz", so Buchleitner.

Eine große Veränderung wird auch der Kids Race sein. Im Hauptlauf könne man heuer bereits mit 16 Jahren (2014: mit 18 Jahren) an den Start gehen. Auch in der Berichterstattung werde es einen „Quantensprung" geben, so werde ein eigenes Studio auf der NV Arena installiert. Das Rennen in St. Pölten sei bereits ausverkauft, 7.000 Läuferinnen und Läufer werden an den Start gehen, darunter der Vorjahressieger Lemawork Ketema und der Zweitplatzierte Remigio Huaman Quispe.  Man sei aber auch auf die Hilfe von vielen Freiwilligen angewiesen. „Wir haben knapp 200 Volunteers und brauchen an die 300, die etwa bei der Startnummern-Ausgabe oder bei den Verpflegungsstationen helfen", so Buchleitner.

Er sei derjenige, der „vom ersten bis zum letzten alle überholen darf und alle Emotionen sehe", so Reini Sampl, Fahrer des Catcher Car beim heurigen „Wings for Life World Run". Eine große Herausforderung sei, „die genaue Balance und Geschwindigkeit" zu halten, man habe bei der Fahrt im Catcher Car ein sehr enges Zeitfenster. „Es ist gut, dass das Thema aufgegriffen wird. Die Leute wissen beim ‚Wings for Life World Run‘, wofür sie laufen", so Sampl. Im Mittelpunkt stehe das Miteinander, das Rennen sei integrativ: „Es gehen Spitzensportler und Betroffene gemeinsam an einen Start", so Sampl.

Der Start in St. Pölten ist beim Sportzentrum Niederösterreich direkt vor der NV Arena. Die Strecke führt zehn Kilometer durch das St. Pöltner Stadtgebiet, weiters Richtung Pottenbrunn, Ossarn, Herzogenburg, Wagram ob der Traisen, Mautern an der Donau einmündend in den Treppelweg bei Palt, der Donau entlang Richtung Kraftwerk Altenwörth, Zwentendorf, weiter ins Ortszentrum Tulln, Langenlebarn bis zur 100 Kilometer-Marke beim Yachthafen Greifenstein.  Die Strecke wird solange gelaufen bis das Catcher Car die letzte Läuferin bzw. den letzten Läufer eingeholt hat. An der ganzen Strecke gibt es alle fünf Kilometer Verpflegungsstationen sowie Bus-Stops für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die vom Catcher Car überholt werden, zum Rücktransport ins Sportzentrum Niederösterreich.

Die Distanz hängt von der individuellen Kondition und Motivation ab, eine Ziellinie gibt es keine. Ein sogenanntes „Catcher Car" gibt das Mindesttempo vor, wer überholt wird, ist automatisch aus dem Rennen - so lange, bis weltweit nur noch ein Mann bzw. eine Frau übrig sind. Sie werden im Anschluss zum „Wings for Life World Run Champion" gekrönt. Mit der Teilnahme beim „Wings for Life World Run" helfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fortschritte in der Rückenmarksforschung zu erzielen. 100 Prozent der Startgelder fließen in aussichtsreiche Forschungsprojekte und klinische Studien zur Heilung von Querschnittslähmung.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. (FH) Doris Mayer, MBA, Telefon 02742/9005-12322, e-mail d.mayer@noel.gv.at, Sportzentrum Niederösterreich, Franz Stocher, Telefon 02742/295 199, e-mail franz.stocher@sportzentrum-noe.at, http://www.wingsforlifeworldrun.com/.

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