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24.03.2015 | 14:23

Lammfleisch aus Niederösterreich in Spar-Märkten in NÖ, Wien und dem nördlichen Burgenland

LH Pröll: „Plädoyer für regionale Lebensmittel und Produktion"

Ab sofort wird in den Spar-Märkten in Niederösterreich, Wien und dem nördlichen Burgenland ausschließlich Lammfleisch aus Niederösterreich verkauft, das präsentierten Ing. Eduard Köck, Bundesrat und Obmann des Niederösterreichischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Spar-Geschäftsführer Mag. Alois Huber. (v.l.n.r.)
Ab sofort wird in den Spar-Märkten in Niederösterreich, Wien und dem nördlichen Burgenland ausschließlich Lammfleisch aus Niederösterreich verkauft, das präsentierten Ing. Eduard Köck, Bundesrat und Obmann des Niederösterreichischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Spar-Geschäftsführer Mag. Alois Huber. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die Fleischmärkte werden immer globaler, Konsumenten wünschen sich aber immer mehr heimische Qualität. Die Handelskette Spar setzt daher bereits seit vielen Jahren auf heimisches Rind- und Schweinefleisch mit AMA-Gütesiegel. Auch bei Lammfleisch setzt Spar nun ausschließlich auf heimische Qualität. Unter der Marke „Donauland-Lamm" wird bei Spar, Eurospar, Interspar und Spar-Gourmet in Niederösterreich, Wien und dem nördlichen Burgenland ab sofort ausschließlich Lammfleisch aus Niederösterreich angeboten. Das präsentierten heute, Dienstag, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Ing. Eduard Köck, Bundesrat und Obmann des Niederösterreichischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes, und Spar-Geschäftsführer Mag. Alois Huber.

Niederösterreich sei mit der Landwirtschaft eng verbunden, daher sei man auch sehr intensiv darauf bedacht, dass regionale Lebensmittel an Wert gewinnen. „Man ist, was man isst", zitierte Landeshauptmann Pröll ein altes Sprichwort und sagte: „Wie wir essen und was wir essen gibt Ausschlag für unserer körperliches Befinden und ist Ausdruck unserer Werte und Lebenseinstellung." So sei die Initiative ein „Plädoyer für regionale Lebensmittel und Produktion", denn damit erreiche die bisherige enge Kooperation „eine vollkommen neue Phase": „Spar verpflichtet sich, ausschließlich Lammfleisch aus Österreich, insbesondere aus Niederösterreich in die Regale zu bringen", so Pröll. Damit werde die heimische Landwirtschaft gestärkt.

Die Landwirtschaft sei ein „unglaublich starkes Rückgrat" für die Bevölkerung: „Vier Prozent der Bevölkerung versorgen 100 Prozent der Bevölkerung mit entsprechender Nahrung", so Pröll. Damit die Versorgungssicherheit aufrechterhalten werden könne, müsse die regionale Herkunft im Vordergrund stehen. Bestes Beispiel dafür seien die 2.300 Schafhalter, die 88.000 Schafe halten. „50.000 Lämmer werden pro Jahr in Niederösterreich produziert", so Pröll, der betonte: „Jeder Griff ins Regal ist ein politischer Akt", denn dieser beeinflusse Produktionsbedingungen, Qualitätsstandards und die Handelsstruktur. Die Vorteile der regionalen Lebensmittel lägen auf der Hand: die landwirtschaftliche Struktur werde gestärkt, die Nahversorgung sichergestellt und Vertrauen geschaffen. „Regionale Lebensmittel sind auch ein wesentlicher Umwelt- und Klimaschutzfaktor. Ein Kilogramm Fleisch aus Argentinien produziert zehn Mal so viel CO2 wie heimisches Fleisch", so der Landeshauptmann.

„Spar ist ein wesentlicher Partner in der Nahversorgung, als Arbeitgeber und im Zusammenhang mit der Ausbildung von Lehrlingen", betonte der Landeshauptmann die „enge Kooperation zwischen Spar und dem Bundesland Niederösterreich". Zudem sei Spar „ein wichtiger Partner für die heimische Landwirtschaft". Diese stehe für „qualitativ hochwerte Lebensmittel". Die Initiative „So schmeckt Niederösterreich" sei in 50 Spar-Filialen in Niederösterreich vertreten. „Die Lammfleischinitiative ist eine konsequente Fortsetzung der guten Zusammenarbeit", so Pröll.

Im Jahr 2000 habe man mit der ersten Lieferung an Lämmern begonnen, so Köck, Obmann des Niederösterreichischen Schaf- und Ziegenzuchtverbandes. 2005 habe man einen großen Schritt gemacht und als erste und einzige Organisation in Österreich auf die Belieferung mit Teilstücken umgestellt. Das habe ein Umsatzplus von vier Prozent im ersten Jahr gegeben. Damit und mit der Abnahme- und Zahlungssicherheit sei man vom dritten Platz in der Statistik der Schafhalter auf den ersten Platz gerückt.  „Wir sind das schafstärkste Bundesland in Niederösterreich", so Köck. So habe man die Marke „Donauland-Lamm" eingeführt. Anfangs habe es sehr große Konkurrenten aus dem Ausland gegeben. „Es gibt hier sehr große Unterschiede: Während ein landwirtschaftlicher Betrieb bei uns 80 oder 100 Muttertiere hat, hat ein Betrieb in Neuseeland 30.000 oder ein größerer 60.000 Muttertiere", so Köck. Zudem kämen weniger Auflagen. „Es ist sehr wichtig, dass wir die Produktion in Österreich erhalten", so Köck, der sich bei Spar und beim Land Niederösterreich „für die Unterstützung auf diesem Weg" bedankte.

„Alle Steaks in unseren Geschäften brauchen keinen Reisepass", so Spar-Geschäftsführer Huber. Vor 20 Jahren habe man mit dem AMA-Gütesiegel begonnen, heute verkaufe Spar Rind- und Schweinefleisch zu 100 Prozent aus Österreich, dazu komme nun das Lammfleisch, mit dem man vor fünf Jahren begonnen habe. „Das Image einer Region prägt das Image der Produkte dieser Region und umgekehrt", sprach Huber von einer absoluten Win-Win-Situation. Mit den Seminarbäuerinnen in den Interspar-Märkten wolle man den Kunden zeigen, wie Landwirtschaft tatsächlich funktioniere.

Nähere Informationen: Spar Österr. Warenhandels AG, Mag. (FH) Hannes Glavanovits, Telefon 02742/866-34820, e-mail hannes.glavanovits@spar.at, www.spar.at/unternehmen.  

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