21.01.2015 | 00:58

Spatenstich für Sanierung der Volksschule in Ziersdorf

Pröll: Schulen sind Zukunftswerkstätten unserer Heimat und unserer Gesellschaft

Im Bild von links nach rechts: Bürgermeister Johann Gartner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Schulleiterin Mag. Regina Pfeifer und Christoph Müllner, Obmann des Schulausschusses.
Im Bild von links nach rechts: Bürgermeister Johann Gartner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Schulleiterin Mag. Regina Pfeifer und Christoph Müllner, Obmann des Schulausschusses.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die Marktgemeinde Ziersdorf (Bezirk Hollabrunn) führt eine umfassende thermisch-energetische Sanierung der Volksschule und des Kindergartens durch. Der offizielle Spatenstich zum Baustart erfolgte am heutigen Mittwoch durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Für das Projekt konnte der Planer und Architekt Dipl.Ing. Johannes Kislinger gewonnen werden.

Die Volksschulzeit sei eine entscheidende Facette für die Gestaltung des späteren Lebens, betonte der Landeshauptmann im Gespräch mit Christoph Müllner, dem Obmann des Schulausschusses. Dort wo man Freundschaft erleben könne, dorthin verspüre man auch einen unglaublich emotionellen Bezug. „Die technischen Voraussetzungen müssen stimmen, um auch den Pädagoginnen und Pädagogen die richtigen Werkzeuge in die Hand zu geben, damit sie die Kinder optimal auf ihr Leben vorbereiten", meinte der Landeshauptmann. Das sei auch der Grund, warum man von seiten der Landespolitik die Schulgebäude technisch aufrüste.

„Die Eltern sind eine wesentliche Grundlage für die Erziehung der Kinder. Die Aufgabe, die die öffentliche Hand hat, ist in Wahrheit in einem einfachen Satz von Johann Wolfgang von Goethe zusammengefasst", erinnerte Pröll. „Er hat gemeint, die Gesellschaft hat die Aufgabe, unseren Kindern Wurzeln und Flügel mitzugeben", führte der Landeshauptmann aus. Die Wurzeln seien zunächst einmal, Heimatgefühl und Geborgenheit empfinden zu können. „Die Flügel wiederum vermitteln die Schulen, indem sie Sachwissen und soziale Kompetenz weitergeben", sagte der Landeshauptmann. „Unsere Schulklassen sind die Zukunftswerkstätten unserer Heimat und unserer Gesellschaft", so Pröll weiter.

Bürgermeister Johann Gartner meinte: „Wir investieren mit diesem Projekt in das Wichtigste, was wir haben, in unsere Jugend." Schulleiterin Regina Pfeifer sagte: „Die Offenheit der Klassenräume, die durch den Umbau geschaffen wird, zeigt auch das Bild der Schule von heute. Das bedeutet für die Kinder eine Wohlfühlatmosphäre und neue Unterrichtsformen, die dadurch möglich werden."

Mit Kosten von bis zu 4,8 Millionen Euro soll bis Februar 2016 das Gebäude, das aus dem Jahr 1974 stammt und dreigeschossig ist, renoviert und barrierefrei umgebaut werden. Es beherbergt acht Klassen der Volksschule und den Kindergarten. Im Jahr 1977 wurde die Schule in einem zweiten Bauabschnitt um eine Turnhalle erweitert. Bei dem Projekt wird auch die Turnhalle saniert und erhält unter anderem eine thermische Solaranlage, eine Pelletsheizung und eine neue Raumlufttechnikanlage mit Wärmerückgewinnung. Der Heizwärmebedarf wird um 95 Prozent reduziert, wodurch rund 152 Tonnen Kohlendioxid im Jahr eingespart werden. Im Schuljahr 2014/15 besuchen 154 Schülerinnen und Schüler die neun Klassen der Volksschule Ziersdorf.

 

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