19.01.2015 | 13:07

Berliner Anregungen für eine zukunftsfähige Raumplanung

Pernkopf: Kooperation lenkt Wachstum in Bahnen

Niederösterreich und Wien sehen sich mit ähnlichen Herausforderungen wie Berlin und Brandenburg konfrontiert: Die große Nachfrage und der starke Zuzug in die Wachstumsbezirke an den Schnittstellen zwischen Stadt und Land ist vergleichbar mit dem, was Berlin und Brandenburg vor gut zehn bis 15 Jahren bereits erlebt haben. Bei einem Besuch in Berlin erörterte Landesrat Dr. Stephan Pernkopf innovative Lösungsansätze für eine zukünftige Regionalplanung mit deutschen Experten.

Der Berliner Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup stellte Pernkopf die „Gemeinsame Landesplanung" vor. Durch eine Behörde wird dort die regionale Planung für beide Länder festgelegt und dabei von oben herab auch Entwicklung unterbunden, wo sie nicht gewünscht wird.

„Das löst nicht nur Probleme, sondern schafft auch welche, nämlich Unmut und fehlende Identifikation. Unser Weg ist daher ein kooperativer, wir setzen auf eine regionale Leitplanung gemeinsam mit den Gemeinden. Nur gemeinsam können wir hohe Standort- und Naturraumqualitäten bieten, mit öffentlichen Budgets sparsam umgehen und Wachstum in geeignete Bahnen lenken", so Pernkopf nach dem Gespräch.

Durch das neue Instrument der „Regionalen Leitplanung" planen die Gemeinden einer Region erstmals gemeinsam. Experten aus den verschiedenen Bereichen der Raumordnung, Verkehrsplaner, Naturschützer etc. unterstützen sie dabei. Für den Raum von Stockerau bis Mistelbach und Gerasdorf ist diese Planung bereits abgeschlossen, im Bezirk Mödling wurde er vor kurzem gestartet. Bis 2018 soll die Planung im gesamten Großraum abgeschlossen sein.  

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005-13322, e-mail j.maier@noel.gv.at.

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
Mag. Johannes Seiter Tel: 0 27 42/90 05 - 12 17 4
Fax: 0 27 42/90 05-13 55 0
E-Mail: presse@noel.gv.at
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung