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15.12.2014 | 09:19

8. „So schmeckt Niederösterreich"-Adventmarkt in Wien eröffnet

LH Pröll: „Enger Zusammenhalt zwischen Wien und Niederösterreich"

Eröffnung des „So schmeckt Niederösterreich“-Adventmarktes im Palais Niederösterreich in Wien: Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger vom Stift Geras, Moderatorin Birgit Perl, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz. (v.l.n.r.)
Eröffnung des „So schmeckt Niederösterreich“-Adventmarktes im Palais Niederösterreich in Wien: Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger vom Stift Geras, Moderatorin Birgit Perl, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Im Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse eröffneten am vergangenen Freitag Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Agrar-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf den Adventmarkt „So schmeckt Niederösterreich", der heuer bereits zum achten Mal stattfand. Bei der Eröffnung waren u. a. auch Karl Hohenlohe, Christoph Wagner-Trenkwitz und Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger vom Stift Geras dabei.

Der Adventmarkt zeige „den engen Zusammenhalt zwischen der Bundeshauptstadt Wien und dem Bundesland Niederösterreich", so Landeshauptmann Pröll. Er begrüßte speziell die Wienerinnen und Wiener und appellierte an sie, hier am Adventmarkt „die niederösterreichische Atmosphäre zu genießen". Niederösterreich verfüge über eine „exzellente Lebensqualität", so Pröll. Die niederösterreichische Bevölkerung habe dem Land ein gutes Zeugnis ausgestellt: „97 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind zufrieden mit der Lebensqualität im Land, 96 Prozent sind stolz auf Niederösterreich und 76 Prozent sagen, sie haben das Gefühl, dass sich Niederösterreich dynamischer entwickelt als der Rest von Österreich."

„Dort, wo eine lebendige Kulturszenerie vorhanden ist, ist sehr viel Kraft", so der Landeshauptmann. Das sei auch der Grund, warum viele Künstler Niederösterreich als Heimstatt gewählt hätten. Tausende Wienerinnen und Wiener nutzten den Sommer, um Kulturveranstaltungen in Niederösterreich zu besuchen, führte Pröll die „enge Verbindung zwischen der Kulturarbeit und der wirtschaftlichen Entwicklung" aus. Dadurch komme es auch dazu, dass „zwei Regionen näher zusammenwachsen", so der Landeshauptmann. „Wir setzen sehr auf diese Partnerschaft."

Pröll wünschte den Besucherinnen und Besuchern des Adventmarktes „Ruhe zu finden, um den wahren Kern des Weihnachtsfestes zu spüren". Es gehe um „das Spüren der eigenen Wurzeln". „Jemand der innerlich Ruhe findet, kann auch Gelassenheit spüren, und Gelassenheit ist die größte Quelle der Kraft", so der Landeshauptmann.

Landesrat Pernkopf hob hervor, dass man beim „So schmeckt Niederösterreich"-Adventmarkt auf „echte Handwerkskunst" setze. Das mache auch seine Besonderheit aus. Die Landeszufriedenheit in Niederösterreich sei deshalb so hoch, „weil im Ernstfall alle zusammenhelfen". „Der Zusammenhalt in Niederösterreich ist stärker als jede Naturkatastrophe", so Pernkopf rückblickend auf die starken Vereisungen im Waldviertel. Die Adventzeit sei für ihn eine „ganz besondere Zeit, in der man durch Brauchtum aus dem Alltag herausgerissen wird". Er wünschte allen, die kommende Zeit mit der Familie und Freunden zu genießen.

Mit dem Entzünden der dritten Kerze des Adventkranzes wünschte Kräuterpfarrer Benedikt „eine gute und frohe Aussicht auf Weihnachten". Der Adventkranz sei „ein Zeichen des Lebens und der Ewigkeit" und er sei „ein Rettungsreifen in der hektischen Zeit". Durch jede Kerze, die am Adventkranz entzündet werde, werde die Freude mehr. Die dritte Kerze bedeute „Gaudete. Freuet euch - der Herr ist nah."

Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz brachten ein Gedicht mit dem Titel „Advent" zu Gehör. Im Anschluss an die Eröffnung brachte Landeshauptmann Pröll die ca. zehn Meter hohe und etwa 25 Jahre alte Nordmann Tanne aus der Gemeinde Maria Laach am Jauerling zum Erleuchten. Für die musikalische Umrahmung des Adventmarktes sorgten die Mostviertler Blechmusikanten, der Chor Inwendig woarm und der Brucker Singkreis.

Über 60 Aussteller boten auch heuer wieder im Innenhof und in den historischen Räumlichkeiten des Palais Niederösterreich ihre Produkte an. Chöre und Bläser aus ganz Niederösterreich luden mit ihrem stimmungsvollen Gesang zum Lauschen und Verweilen ein. In der Kinderbackstube verwandelten die NÖ Seminarbäuerinnen mit den Kleinen heimische Zutaten in schmackhafte Kekse und Kipferln. Für Gaumenfreuden aller Art sorgten die zahlreichen „So schmeckt Niederösterreich"-Partnerbetriebe: Geboten wurden kulinarische Köstlichkeiten wie Fischlocken und Grammelknödel sowie Wildspezialitäten. Außerdem gab es schmackhaften Tee, Glühwein, Punsch und Glühmost, um die Hände zu wärmen und zu genießen. In den Innenräumen konnten Geschenke und Schmankerl erstanden werden.

Nähere Informationen: So schmeckt Niederösterreich, Mag. (FH) Christine Sitter-Penz, Telefon 02742/219 19, e-mail christine.sitter-penz@enu.at, http://www.soschmecktnoe.at/.

 

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