03.12.2014 | 14:18

Stadt-Umland-Konferenz 2014 im Palais Niederösterreich

„Grün- und Freiräume in der Stadtregion"

„Grün- und Freiräume in der Stadtregion" lautete das Thema der Stadt-Umland-Konferenz 2014 heute, Mittwoch, 3. Dezember, im Palais Niederösterreich Wien. Mit rund 200 Teilnehmern wurden dabei diesmal alle Rekorde gebrochen, was auch ein Beweis dafür ist, wie wichtig das Thema Grün- und Freiräume für die Stadtregion Wien-Niederösterreich ist.

Die Stadtregion Wien-Niederösterreich ist zu Recht stolz auf ihre besondere Lebensqualität, die sie u. a. auch der sehr guten Ausstattung mit Grünräumen verdankt. Dies ist nicht zuletzt das Ergebnis vorausschauender Planungsentscheidungen - vom Wiener Wald- und Wiesengürtel über die Donauinsel bis zum Nationalpark Donau-Auen, dem Biosphärenpark Wienerwald oder den zahlreichen Naturparken in der Region.

Das starke Bevölkerungswachstum und die große wirtschaftliche Dynamik bringen diese Freiräume der Stadtregion unter Druck. Dabei sind zum Beispiel Fragen zu klären, wie die Anforderungen von Landwirtschaft, Naherholung oder Jagd mit dem Flächenbedarf für Siedlungsentwicklung und Infrastrukturausbau abgestimmt werden können oder welche Herausforderungen durch die Klimaveränderungen entstehen - alleine die aktuellen Hochwasserschutzprojekte in der Region haben schon einen großen Flächenbedarf.

Nach Impulsvorträgen zu den Themen „Erfolgsgeschichten und Auftrag", „Freiräume sichern Lebensqualität" und „Herausforderungen und Werkzeuge" nutzten die teilnehmenden Gemeinde- und Bezirksvertreter, regionalen Akteure sowie Fachleute drei Arbeitsgruppen, um Möglichkeiten und Notwendigkeiten der gemeinsamen, aufeinander abgestimmten stadtregionalen Grünraumentwicklung auszuloten.

Dabei ging es um „Instrumente der stadtregionalen Grün- und Freiraumentwicklung" (Landschaftskonto für Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen bei Infrastrukturprojekten, Freiraumkennwerte, Instrument „Regionale", Grünraumversorgungsdatenbank, Freiraumkonzepte in Wien und Umland, Regionale Leitplanung NÖ) ebenso wie um die „Ressource Grün- und Freiraum im Spannungsfeld von Ökonomie und Daseinsvorsorge" (Erholung, Landwirtschaft, Naturschutz, Bodenschutz, Jagd, Sport, Forstwirtschaft, Tourismus, Biomasseanbau, Materialabbau, Landschaftsschutz, Kleinklima, Retention, Grund und Boden als Wertanlage) oder das Thema „Klimafolgenanpassung und neue Formen der Aneignung" (urbane „Hitzeinseln", Stadtklima, nationale Klimafolgenanpassungsstrategie, Entsiegelung und Wasserrückhaltung, Nachbarschaftsgärten nach dem Konzept „Urban Farming" bzw. „Urban Gardening", „essbare Stadt", Zwischennutzung).

So wurde den vielfältigen Interessengruppen eine Plattform für einen fachlich fundierten, fairen Dialog geboten. Genau darin liegt auch der Mehrwert der Konferenz: in der Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Verwaltung und der Fachwelt in der Stadtregion Wien-Niederösterreich.

Nähere Informationen beim Stadt-Umland-Management Wien/Niederösterreich unter 0676/81220330, DI Andreas Hacker, bzw. 0664/8590114, DI Renate Zuckerstätter-Semela, und http://www.stadt-umland.at/.

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