17.11.2014 | 09:32

NÖ Straßendienst für den Winter gerüstet

LH Pröll: „Verkehrswege auch im Winter möglichst sicher machen"

Auch wenn sich der Winter noch zurückhält, haben die meisten Autofahrerinnen und Autofahrer ihre Fahrzeuge bereits auf Winterbetrieb umgestellt. Auch die Straßenmeistereien in Niederösterreich sind schon längst für den Winter gerüstet. Dafür braucht es allerdings eine Menge Arbeit: Allein 700 Kilometer Schneezäune sind als wirksamer Verwehungsschutz alljährlich zu reparieren und zeitgerecht aufzustellen. Das entspricht in etwa der Strecke Wien-Salzburg und zurück. Um den Räum- und Streufahrzeugen eine Orientierungshilfe zu geben, müssen 500.000 Schneestangen mit den verschiedensten Zusatzsignalen aufgestellt werden. Die Splitt- und Salzlager sind aufgefüllt. „Der Winterdienst ist für uns eine große Herausforderung. Denn das niederösterreichische Landesstraßennetz ist rund 13.600 Kilometer lang, und damit ist es das längste Straßennetz Österreichs. Unser Ziel ist daher ganz klar: Wir wollen auch in diesem Winter unsere Verkehrswege möglichst sicher machen, und ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Straßenmeistereien dafür optimal gerüstet sind", sagte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich".

Der Straßenbaudirektor des Landes Niederösterreich, DI Peter Beiglböck, betonte: „Bei einem Volleinsatz sind bis zu 1.300 Mitarbeiter mit rund 675 Fahrzeugen im Einsatz."

Verkehrssicherheit ist in Niederösterreich aber nicht nur im Winter ein großes Thema, sondern das gesamte Jahr über. Mit einer Vielzahl an baulichen Tätigkeiten bemüht man sich um Verkehrssicherheit - von Lichtzeichenanlagen bis hin zur Errichtung von Unterführungen und Umfahrungen. „Ein gut ausgebautes Straßennetz ist ein wichtiger Faktor für die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität in Niederösterreich", so Landeshauptmann Pröll: „Es ist aber auch eine wichtige Voraussetzung für einen attraktiven Wirtschaftsstandort, und darum werden wir bis 2019 rund 1,8 Milliarden Euro in den Ausbau unserer Straßen investieren."

Er ersuche alle Lenkerinnen und Lenker, „in den Wintermonaten besonders vorsichtig unterwegs zu sein", appellierte Landeshauptmann Pröll abschließend: „Denn das ist im Interesse der eigenen Sicherheit, und vor allem auch im Interesse der Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer."


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