15.10.2014 | 10:25

„Garten Tulln" ist botanischer Garten

Sobotka: Gute Möglichkeit, seltene Pflanzenschätze für die Bevölkerung zugänglich zu machen

Die „Garten Tulln“ wurde in die Arbeitsgemeinschaft der Botanischen Gärten Österreichs aufgenommen. Im Bild: Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, DI Brigitte Mang (Direktorin Österreichische Bundesgärten).
Die „Garten Tulln“ wurde in die Arbeitsgemeinschaft der Botanischen Gärten Österreichs aufgenommen. Im Bild: Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, DI Brigitte Mang (Direktorin Österreichische Bundesgärten).© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die „Garten Tulln", die erste dauerhafte ökologische Gartenschau Europas, wurde kürzlich in die Arbeitsgemeinschaft der Botanischen Gärten Österreichs aufgenommen. „Die ‚Garten Tulln‘ widmet sich der Erhaltung der Artenvielfalt und macht seltene Pflanzenschätze für die Bevölkerung zugänglich. Sie bietet als größter Schaugarten der Aktion ‚Natur im Garten‘ Platz und Know-how für die Konservierung und den Schutz seltener oder vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten. Wir als Bundesland Niederösterreich freuen uns, hier einen Beitrag leisten zu können", zeigte sich Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka begeistert.

Bereits im Juni hielt mit der Hügel-Nelke Dianthus collinus eine vom Aussterben bedrohte Pflanzenart Einzug auf der „Garten Tulln". In Zukunft werden hier weitere seltene und gefährdete Pflanzenarten ihren Platz finden können. Eine umfassende wissenschaftliche Dokumentation begleitet diese Projekte.

„Botanische Gärten haben neben ihrer Funktion der Arterhaltung auch das Ziel, die breite Öffentlichkeit zu erreichen und die biologische Vielfalt erlebbar und begreifbar zu machen. Zusätzlich sind sie wichtige Orte, die der Erholung dienen", erklärt die Direktorin der Österreichischen Bundesgärten, DI Brigitte Mang.

Von Bedeutung ist auch die Vernetzung der „Garten Tulln" mit anderen botanischen Gärten, die einen Kompetenzaustausch in Theorie und Praxis ermöglicht. Die Zusammenarbeit der Institutionen untereinander erweitert die Möglichkeiten der Erhaltung der genetischen Vielfalt. Der Pflanzentausch ist dafür ein Beispiel.

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at, bzw. DI Gisela Gundacker von „Natur im Garten", Telefon 02742/226 33-25 bzw. 0676/848 79 07 25, e-mail gisela.gundacker@naturimgarten.at, http://www.naturimgarten.at/.

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