27.05.2014 | 13:31

Erfolgreiche EU-Bilanz: 461 Millionen Euro Netto-Gewinn aus den EU-Fördertöpfen für Niederösterreich

Sobotka/Schwarz: „Erfolgreiche Projekte auf die Beine gestellt"

„Wir sind auch 2013 unserem Anspruch, keinen Euro in Brüssel liegen zu lassen, gerecht geworden. Der aktuelle Förderbericht des Landes beweist, dass Niederösterreich erfolgreiche Projekte auf die Beine gestellt hat und die zur Verfügung stehenden Fördermittel der EU zur Gänze ausschöpft", so Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und die für EU-Fragen zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. 2013 konnte Niederösterreich rund 461 Millionen Euro mehr an Fördergeldern ins Land holen, als Mittel nach Brüssel einbezahlt worden sind. Damit ist Niederösterreich eindeutig Gewinner bei der Einnahmen-/Ausgabenbilanz.

Im Jahr 2013 bezahlte das Land Niederösterreich an EU-Mitgliedsbeiträgen und Co-Finanzierungsmitteln für EU-Projekte insgesamt 238 Millionen Euro. Nach dem nun vorliegenden Förderbericht sind insgesamt rund 699 Millionen Euro an Förderungen für EU-Projekte (460 Millionen Euro der EU und 238 Millionen Euro des Bundes) in den Bereichen Landwirtschaft und Regionalförderung nach Niederösterreich zurückgeflossen. Der Netto-Gewinn für Niederösterreich von rund 461 Millionen Euro bedeutet, dass für jeden Euro, den das Land nach Brüssel überweist, drei Euro als Förderungen für niederösterreichische Projekte lukriert werden können.

Im Bereich „Europäische Territoriale Zusammenarbeit 2007-2013" weisen die drei Programme mit niederösterreichischer Beteiligung (Österreich-Tschechien, Slowakei-Österreich und Österreich-Ungarn) derzeit eine Mittelbindung von über 43 Millionen Euro auf. Sie liegen damit über den Niederösterreich zur Verfügung stehenden EU-Mitteln in der Höhe von 39 Millionen Euro. Damit wurden bisher rund 181 Projekte beispielsweise in den Bereichen „Bildung und Arbeitsmarkt", „Tourismus und Kultur" oder „Umwelt, Energie und Risikoprävention" unterstützt. Eine Erfolgsgeschichte stellt auch die Möglichkeit zur Zwischenfinanzierung von Projekten der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit 2007-2013 aus Mitteln des Landes dar. 60 Projekte aus Niederösterreich wurden bisher eingereicht, rund 3,36 Millionen Euro konnten bereits ausbezahlt werden.

Im Programm „Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreich 2007-2013" wurden mit den von der EU bisher zur Verfügung gestellten Mitteln von 122,1 Millionen Euro Investitionen in der Höhe von 962,8 Millionen Euro ausgelöst. „Das Verhältnis von EU-Mitteln zu den Investitionen mit eins zu über sieben ist hier ganz ausgezeichnet und eine wichtige Basis für ein Plus an Innovation sowie Zukunftsorientiertheit in unserem Bundesland", so Sobotka und Schwarz, die über den Multiplikatoreneffekt erfreut sind. Einer zukunftsorientierten und von der EU unterstützten Regionalpolitik in Niederösterreich steht auch in den nächsten Jahren nichts im Wege. Dafür werden seitens der Europäischen Union insgesamt rund 161,64 Millionen Euro für die Periode 2014-2020 zur Verfügung gestellt.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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