14.05.2014 | 09:42

Länderübergreifende Kooperation im Bereich Infrastrukturelle Sicherheit

Donau-Universität Krems und Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft in Berlin unterzeichneten Vertrag

Die Beziehungen in Forschung und Lehre im Fachbereich Infrastrukturelle Sicherheit zu vertiefen, ist Ziel einer neuen Kooperation zwischen der in Berlin ansässigen Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft und der Donau-Universität Krems. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde von Vertretern beider Seiten in Krems unterzeichnet. „Mit diesem Kooperationsvertrag erhalten wir die Möglichkeit, unser Know-how im Bereich Infrastrukturelle Sicherheit vermehrt auch deutschen Studierenden zur Verfügung zu stellen", so Mag. Friedrich Faulhammer, Rektor der Donau-Universität Krems, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Vorrangig zum Tragen kommen soll die neue Kooperation im Rahmen von Universitätslehrgängen des Zentrums für Infrastrukturelle Sicherheit am Department für E-Governance in Wirtschaft und Verwaltung.

Die Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft e.V. (ASW) vertritt die deutsche Wirtschaft in Sicherheitsfragen. Sie ist als Zusammenschluss von Regionalverbänden und Fachverbänden bundesweit präsent. Zwischen dem Zentrum für Infrastrukturelle Sicherheit der Donau-Universität Krems und der ASW besteht bereits seit einigen Jahren ein reger informeller Austausch. Der nächste Schritt in Richtung einer engeren Zusammenarbeit konnte jetzt gesetzt werden. Vor allem für die Lehrgänge des Zentrums bedeutet die nunmehrige Vereinbarung eine noch intensivere Marktöffnung im deutschsprachigen Raum. „Wir erleben eine immer stärkere Professionalisierung des Sicherheitsberufs", betonte der Vorstandsvorsitzende der ASW, Dkfm. Volker Wagner. Mit der Donau-Universität Krems sei nun die richtige Partnerinstitution gefunden worden, um auf den steigenden Qualifizierungsbedarf im Sicherheitsbereich zu reagieren.

Die ASW agiert insbesondere als Dachverband für die regionalen Verbände für Sicherheit in der Wirtschaft, welche eng mit den Industrie- und Handelskammern zusammenarbeiten und vor allem den Mittelstand bei Sicherheitsfragen unterstützen. Die Arbeitsgemeinschaft besitzt Zugang zu Fachpersonen aus unterschiedlichsten Bereichen. Ein Austausch von Experten und Vortragenden zwischen der ASW und der Donau-Universität Krems ist für die Zukunft geplant.

Das Zentrum für Infrastrukturelle Sicherheit nimmt in Lehre und Forschung eine Vordenkerrolle für nachhaltiges Sicherheitsmanagement ein und hat sich im deutschsprachigen Raum als Kompetenzzentrum im Sicherheitswesen positioniert. Universitätslehrgänge des Zentrums wie „Security and Safety Management" fokussieren darauf, das Thema Sicherheit ganzheitlich und interdisziplinär in Organisationen integrieren zu können.

Nähere Informationen: Donau-Universität Krems, Zentrum für Infrastrukturelle Sicherheit, Maria Lukas, MSc, Telefon 02732/893-2391, e-mail maria.lukas@donau-uni.ac.at, www.donau-uni.ac.at/zis.

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