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09.04.2014 | 06:53

LH Pröll traf tschechischen Verkehrsminister Prachar

„Wichtiges Signal im Zusammenhang mit dem Ausbau der Nordautobahn"

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit dem tschechischen Verkehrsminister Antonin Prachar.
Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit dem tschechischen Verkehrsminister Antonin Prachar.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll traf am Dienstag mit dem tschechischen Verkehrsminister Antonin Prachar zusammen. Der Landeshauptmann bezeichnete das Arbeitsgespräch in St. Pölten als „wichtiges Signal", im Zusammenhang mit dem Ausbau der Nordautobahn sei man in eine „sehr konstruktive Phase" gekommen, konstatierte der Landeshauptmann.

Der Verkehrsminister habe darauf hingewiesen, dass ihm der Lückenschluss der Nordautobahn zwischen der Staatsgrenze und der Autobahn Brünn-Prag am Herzen liege, so Pröll weiters: Der Minister habe klar deklariert, dass er alles daran setzen werde, „die entsprechenden Maßnahmen zu setzen".

Man sei sehr bemüht, mit den tschechischen Nachbarn einen „intensiven Dialog zu führen", verwies der Landeshauptmann auch auf den Besuch von Kreishauptmann Hasek (Südmähren) in der Vorwoche. Betreffend Nordautobahn habe man von niederösterreichischer Seite die Vorarbeiten geleistet, informierte Pröll: „Wir werden noch heuer mit den Arbeiten für den Abschnitt von Schrick bis Poysdorf Nord beginnen, 2016 soll dieses Teilstück vollendet sein." Für den Abschnitt von Poysdorf Nord bis zur Staatsgrenze werde man 2015 mit der Umfahrung Drasenhofen beginnen, bis 2017 werde man - zweispurig - an der Staatsgrenze angelangt sein. „Das Wesentliche ist: der politische Wille ist auf tschechischer und auf österreichischer Seite ein sehr intensiver", fasste Landeshauptmann Pröll das Arbeitsgespräch zusammen.

Er freue sich sehr, dass sein erster offizieller Besuch in Österreich auch die Möglichkeit biete, St. Pölten und Landeshauptmann Pröll zu besuchen, sagte Minister Prachar in seiner Stellungnahme. Er habe schon bei seinem Amtsantritt festgehalten, dass der Ausbau des hochrangigen Straßennetzes „eine Priorität für unsere Regierung darstellt", so der Verkehrsminister der Republik Tschechien. Im Zusammenhang mit der Umfahrung Mikulov sei 2015 mit einem Gebietsentscheid zu rechnen, der Baubeginn sei für 2017 vorgesehen, sagte Prachar, der auch versicherte, „das Vorhaben möglichst beschleunigen" zu wollen. Die Nordautobahn habe „absolute Priorität", sagte er, die sehr guten Handelsbeziehungen zwischen Österreich und Tschechien seien „ohne funktionierende Infrastruktur undenkbar".

 

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