04.04.2014 | 00:49

Land Niederösterreich initiiert Untersuchung zu Plastikgehalt in Donau

Aktuelle Werksüberprüfung bei Borealis zeigt ordnungsgemäßen Betrieb

Die Gruppe Wasser beim Amt der Niederösterreichischen Landesregierung informiert, dass bei dem Störfall 2010 bei Borealis keinerlei Stoffe freigesetzt worden sind, die eine Informationspflicht an Behörden oder Öffentlichkeit auslösen. Geregelt ist diese Informationspflicht in der Seveso-Richtlinie des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. Nach dem Bekanntwerden des Störfalls sind umgehend Maßnahmen ergriffen worden, die auch sofort Wirkung gezeigt haben.

Zusätzlich wurde das Werk regelmäßig überprüft, die gestern stattgefundene Überprüfung zeigte einen ordnungsgemäßen Betrieb. Eine neue Studie der Uni Wien zeigt nun Hinweise, dass auch andere Quellen für Plastikpartikel vorliegen. Nach dem erstmaligen Bekanntwerden dieser Studie im März 2014 haben die Experten des Landes sofort gehandelt und bereits eine Untersuchung der gesamten Donau in Österreich initiiert.

Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, dem Land Oberösterreich und der Stadt Wien soll ein Auftrag an das Umweltbundesamt erteilt werden, um die Herkunft der Plastikpartikel zu ergründen und Maßnahmen zu setzen. Dabei soll auch Univ.Prof. Dr. Hubert Keckeis, der Autor der Studie, eingebunden werden.

Rückfragehinweis: DI Ludwig Lutz, Abteilung Wasserwirtschaft, Amt der NÖ Landesregierung, Telefon 02742/9005-14509

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