03.04.2014 | 00:14

Allergie Risiko-Check nun in Apotheken

Sobotka: Focus liegt auf einer Änderung des Lebensstils

Allergie Risiko Check in NÖ Apotheken: Primar Univ.Prof. Dr. Wolfgang Popp vom Geriatriezentrum Wienerwald, Mag. Heinz Haberfeld von der Apothekerkammer Niederösterreich, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Otto Spranger von der Österreichischen Lungenunion präsentierten die neue Initiative (v.l.n.r.)
Allergie Risiko Check in NÖ Apotheken: Primar Univ.Prof. Dr. Wolfgang Popp vom Geriatriezentrum Wienerwald, Mag. Heinz Haberfeld von der Apothekerkammer Niederösterreich, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und Otto Spranger von der Österreichischen Lungenunion präsentierten die neue Initiative (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Insgesamt haben rund 40 Prozent aller Menschen die Veranlagung, an einer Allergie zu erkranken. Aus diesem Grund bieten nun die Apotheken mit Unterstützung des Landes Niederösterreich einen kostenlosen Allergie Risiko-Check an. Gemeinsam mit dem Patienten füllt die Apothekerin bzw. der Apotheker einen international anerkannten Screening-Fragebogen aus und berechnet den individuellen Allergie-Risiko-Wert. Ergibt der Fragebogen ein erhöhtes Risiko für eine Allergie, wird dem Patienten eine ärztliche Abklärung empfohlen.

„Das zentrale Ziel ist, die Gesundheitsvorsorge zu einem wichtigen Thema zu machen und eine Änderung des Lebensstils beim Menschen zu erreichen. Rund 40 Prozent des Gesundheitszustandes macht der Lebensstil aus", hielt dazu heute, Donnerstag, Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka bei einem Pressegespräch in St. Pölten fest. „Mit verschiedenen Programmen und Projekten unterstützt das Land Niederösterreich die Menschen dabei, einen gesünderen Lebensstil zu erreichen", informierte der Landeshauptmann-Stellvertreter, der an die Initiative „Tut gut" und die Aktion „Treffpunkt Gesundheit" in den NÖ Landeskliniken erinnerte.

„Die niederösterreichischen Apotheken sind für uns dabei ein wichtiger Partner, weil sie durch ihren niederschwelligen Zugang Betroffene einfach und unkompliziert informieren können", stellte Sobotka fest. Der Allergie-Risiko-Check sei nun ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Gesundheitskompetenz und Vorsorgebereitschaft der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher. „Viele Menschen mit leichten oder beginnenden Atemwegsallergien erkennen ihre Erkrankung nicht, sondern versuchen bestmöglich in Selbsttherapie die Symptome zu lindern", informierte er.

Primar Dr. Wolfgang Popp vom Geriatriezentrum Wienerwald bezeichnete „die Allergie als ein Thema, das viele betrifft". „Jede Maßnahme zu einer frühzeitigen Erkennung allergischer Erkrankungen ist damit willkommen. Es liegt auf der Hand, dass Apotheker mit häufigem Kundenkontakt nicht nur in der Therapie und Prophylaxe, sondern auch in der Früherkennung allergischer Erkrankungen hilfreich sind", so Popp. 

Mag. Heinz Haberfeld, Präsident der Apothekerkammer Niederösterreich, sprach von „einer wesentlichen Initiative zur Früherkennung allergischer Symptome". „Interessierte Kunden erhalten in der Apotheke auch eine informative Kundenbroschüre, die von der Lungenunion in Kooperation mit der Apothekerkammer erstellt wurde", sagte Haberfeld.   

Otto Spranger, Sprecher der Österreichischen Lungenunion, hielt fest: „Wir wünschen uns, dass Hausärzten und Fachärzten keine Allergie-Diagnose ohne Lungenfunktionstest und keine Asthmadiagnose ohne Allergietest erstellen."  

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221 bzw. 0676/812-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.  

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