01.04.2014 | 13:03

Anstieg der Arbeitslosigkeit flacht ab

Sobotka: Setzen alles daran, die Menschen bei ihrem beruflichen Wiedereinstig zu unterstützen

Nach dem Anstieg der Beschäftigtenzahlen Ende Februar wird auch für den März mit  plus 0,3 Prozent ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr erwartet. Gleichzeitig flacht der Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr von Monat zu Monat ab und das Stellenangebot erhöht sich merklich. Mit einem Zuwachs von fünf Prozent liegt Niederösterreich bei den Arbeitslosenzahlen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 10 Prozent.

„Derzeit sind 571.000 Menschen in Niederösterreich unselbständig beschäftigt, und die Werte deuten auf einen kontinuierlichen Zuwachs hin", betont Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka in einer ersten Reaktion auf die neuen Arbeitsmarktdaten.

Ende März waren beim AMS Niederösterreich insgesamt 53.943 Arbeitslose vorgemerkt, das sind um 3.403 mehr als im März des Vorjahres. Auch am Ende des 1. Quartals sind die Frauen (+11,9 Prozent) vom Anstieg der Arbeitslosigkeit in Niederösterreich mehr betroffen als Männer (+0,6%). Und nach wie vor steigt die Zahl der vorgemerkten über 50-Jährigen (+15,7%). Die Arbeitslosenquote steigt Ende März um 0,3% Prozent auf 8,6 Prozent.

„Bei all den besorgniserregenden Zahlen ist es sehr erfreulich, dass zumindest die Jugendlichen in Niederösterreich kaum Probleme haben einen Job zu finden. Hier sind die Zahlen der jobsuchenden Jugendlichen weiterhin rückläufig", so Sobotka, der auch betont: „Wir erleben ein nach wie vor sehr herausforderndes Wirtschaftsumfeld und haben fast 25 Prozent unseres Budgets für Maßnahmen reserviert, die dabei helfen, die Wirtschaft anzukurbeln und so Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Es ist uns vor allem wichtig, dass unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger ihre Arbeit nicht verlieren. Zusätzlich liegt unser Augenmerk auf den jobsuchenden Jugendlichen und älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Dabei gilt es gemeinsam mit dem AMS Niederösterreich individuelle und auf die Region zugeschnittene Förderprogramme zu initiieren und voranzutreiben."  

Nähere Informationen: Büro LH-Stv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221 bzw. 0676/812-12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.

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