29.01.2014 | 09:33

Schwarz besuchte Landwirtschaftliche Fachschulen im Mostviertel

„Landwirtschaftsschulen sind Bildungszentren im ländlichen Raum"

Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz (Mitte) stattete der Landwirtschaftlichen Fachschule Unterleiten in Hollenstein/Ybbs einen Besuch ab.
Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz (Mitte) stattete der Landwirtschaftlichen Fachschule Unterleiten in Hollenstein/Ybbs einen Besuch ab.© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz besuchte die Landwirtschaftlichen Fachschulen im Mostviertel und zog dabei eine erfreuliche Bilanz: „An den 18 Landwirtschaftlichen Fachschulen und zwei Berufsschulen in Niederösterreich wird den rund 3.200 Schülerinnen und Schülern eine zeitgemäße Ausbildung mit zahlreichen Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsabschlüssen geboten", so Schwarz. Dies sei ein wesentlicher Grund für die konstant hohen Schülerzahlen. In den letzten zehn Jahren konnten diese um rund fünfzehn Prozent gesteigert werden. „Die Landwirtschaftsschulen konnten sich als Bildungszentren im ländlichen Raum bestens etablieren und sind Orte der persönlichen Entfaltung, wo viel Wert auf Kommunikation und Begegnung gelegt wird", so die Landesrätin. Die Fachschulen seien zudem offene Häuser für kulturelle Veranstaltungen und somit in der Region fest verankert.

 „Die zeitgemäße Ausstattung der Schulen ist mir ein besonderes Anliegen, denn die angebotene Infrastruktur ist entscheidend für den Lernerfolg der Schüler und die Arbeitsbedingungen der Lehrer", so Schwarz. Das seit fünf Jahren laufende Bau- und Investitionsprogramm in den Landwirtschaftsschulen in der Höhe von knapp 48 Millionen Euro  bezeichnet Schwarz als „ein starkes bildungspolitisches Signal für die junge Generation, die hier gemäß ihren Talenten und individuellen Interessen gefördert wird." „Bildung ist die Grundlage jeder kulturellen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und somit die beste Investition in die Zukunft. Für das Bundesland Niederösterreich ist daher Bildung ein zentrales Zukunftsthema", so die Bildungs-Landesrätin.

„Die Landwirtschaftlichen Schulen stehen für die gelungene Verbindung von Tradition mit der Moderne und unterstreichen damit einmal mehr ihren ganz besonderen Stellenwert als Zukunftswerkstätten für die Weiterentwicklung des ländlichen Raumes", so Schwarz.

Neben den klassischen Fachrichtungen „Landwirtschaft" sowie „Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement" werden an den Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen auch noch Gartenbau, Pferdewirtschaft sowie Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft geführt. Die Ausbildung dauert im Schnitt drei Jahre und schließt mit dem Facharbeiterbrief und der Mittleren Reife ab. Zudem gibt es Kooperationen mit Handelsakademien - Beispiele dafür sind die AgroHAK  in Mistelbach und die VinoHAK  in Krems. Die im Anschluss angebotene „Mehrberufliche Ausbildung", die für alle Absolventen einer dreijährigen Fachschule offen steht, führt innerhalb eines Jahres zur Lehrabschlussprüfung in den Berufen Zimmerei, Tischlerei, Maurer/Maurerin, Maschinenfertigungstechnik, Informationstechnologie-Technik und Metallbearbeitung. Die Berufsreifeprüfung kann an der LFS Gießhübl und der LFS Hollabrunn abgelegt werden.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Marion Gabler-Söllner, Telefon 02742/9005-12655, e-mail marion.gabler-soellner@noel.gv.at oder Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Landwirtschaftliche Bildung, Landwirtschaftliche Koordinationsstelle, Telefon 02272/9005-16636, e-mail office@lako.at, http://www.lako.at/, http://www.farmschulen.at/.

RÜCKFRAGEHINWEIS

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Landesamtsdirektion - Pressedienst
Anita Quixtner, BA Tel: 0 27 42/90 05 -12 16 3
Fax: 0 27 42/90 05-13 55 0
E-Mail: presse@noel.gv.at
Landhausplatz 1
3109 St. Pölten
© 2017 Amt der NÖ Landesregierung
noe_image