27.11.2013 | 11:54

Mitbeteiligung Jugendlicher im Bildungssystem

Schwarz: Schulpartnerschaft und -autonomie stärken

Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Felix Wagner, Landesobmann der Schülerunion NÖ, informierten zum Thema \"Zukunft Schule – SchülerInnen am Wort\".
Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Felix Wagner, Landesobmann der Schülerunion NÖ, informierten zum Thema \"Zukunft Schule – SchülerInnen am Wort\".© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

„Wir brauchen eine Mitbeteiligung Jugendlicher, die sich Gedanken machen, wie die Zukunft der Schule ausschauen soll, im Bildungssystem - etwa bei Fragen, was Schule können muss, welche Formen von Unterricht und welche Fächer es geben soll, welche Kompetenzen vermittelt werden sollen oder welche Infrastruktur nötig ist", sagte Landesrätin Mag. Barbara Schwarz heute, Mittwoch, 27. November, bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit Felix Wagner, Landesobmann der Schülerunion NÖ, zum Thema „Zukunft Schule - SchülerInnen am Wort" in St. Pölten.

„Ausbildung ist der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben, und die jungen Menschen möchten verantwortungsbewusste und kritische Mitglieder der Gesellschaft werden. Eine Miteinbeziehung der Schüler, die ihre individuellen Bedürfnisse artikulieren, und Beteiligung im allgemeinen müssen daher großgeschrieben werden", betonte die Landesrätin, die sich diesbezüglich für eine Stärkung der Schulpartnerschaft und -autonomie aussprach.

Überdies dürften unterschiedliche Bildungswege gesellschaftlich nicht unterschiedlich bewertet werden, und „Schule darf kein Einheitsbrei sein", so Schwarz, die sich in Bezug auf die Diskussionen um die Zentralmatura auch dafür aussprach, dass ein einheitlicher Standard nicht dazu führen dürfe, dass alle in eine Richtung lernen, dass etwa die Zweiteilung bei der Mathematik-Matura hinsichtlich der Handhabung als KO-Kriterium in der Bewertung fragwürdig sei und dass Lehrer, welche die Schüler über Jahre begleitet hätten, durchaus auch in der Lage seien, diese unter Einhaltung bestimmter Mindeststandards selbstständig auf die Matura vorzubereiten.

Wagner wünschte sich eine Schule, „die zur Eigenverantwortung befähigt und ermuntert, einen Weg zu gehen, den man selbst für richtig hält". Das Bewusstsein über die eigenen Stärken und Schwächen könnte z. B. mit einem Talenteportfolio, das die Jugendlichen die ganze Schulzeit hindurch begleitet, gestärkt werden. Auch die vermehrte Vermittlung von Medienkompetenz, u. a. durch die fixe Integration von Computer und Internet in den Schulalltag, und politischer Bildung, etwa in Form eines Pflichtfaches ab der siebenten Schulstufe, das nicht nur vermittelt, wie viele Sitze es im Nationalrat gibt etc., sprach der Landesobmann der Schülerunion NÖ an.

Nähere Informationen beim Büro LR Schwarz unter 02742/9005-12655, Marion Gabler-Söllner, und e-mail marion.gabler-soellner@noel.gv.at.

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