05.08.2013 | 13:06

Förderaktion zum Schwerpunkt Ökoinnovationen startet

Bohuslav, Pernkopf: Nachhaltiges Wirtschaften wird immer wichtiger

Unter dem Titel „Nachhaltigkeit als unternehmerischer Erfolgsfaktor" startet das Land Niederösterreich zum zweiten Mal eine spezielle Förderaktion für Unternehmen. Im Zeitraum vom 5. August bis 31. Oktober sind interessierte Betriebe eingeladen, geplante Nachhaltigkeitsprojekte einzureichen, deren Schwerpunkt im Bereich Ökoinnovationen liegt. Der Förderaufruf richtet sich an Unternehmen, die mit ihren Leistungen einen sozial, ökologisch und wirtschaftlich vorbildhaften Weg einschlagen möchten.

Zugrunde liegt dieser Förderaktion das in der Wirtschaftsstrategie Niederösterreich 2015 formulierte Ziel, sozial verantwortungsvolle und ressourcenschonende Wirtschaftsweisen zu forcieren. Wirtschafts-Landesrätin Dr. Petra Bohuslav meint dazu: „Nachhaltiges Wirtschaften wird immer wichtiger. Mit dieser Förderaktion unterstützen wir Unternehmen bei ihren Bestrebungen, ihr Kerngeschäft nachhaltiger, ökologischer, regionaler und sozialer auszurichten." Auch Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf unterstützt daher diese Öko-Aktion: „Ökologie und Ökonomie sind längst keine Gegensätze mehr."

Eingereicht werden können Konzepte für Projekte, die den Ansatz der nachhaltigen Entwicklung im Kerngeschäft eines Unternehmens verankern möchten, beispielsweise durch die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die nachhaltiger sind als die bisherigen Angebote des Unternehmens. Weiters fallen Anpassungen von Leistungen, die beim Kunden ein Umdenken in Richtung nachhaltiger Verhaltensweisen bewirken, ebenso darunter wie Konzepte zur Ökologisierung, Humanisierung und Regionalisierung der Produktion.

Ein Schwerpunkt der Aktion liegt auf Ökoinnovationen, vor allem auf der Verringerung der Ressourcenintensität durch eine bessere Materialausnutzung, Verwendung wenig ressourcenintensiver Materialien, Einsatz von Altstoffen und Reststoffen, Bereitstellung qualitätsgesicherter Rohstoffe aus Abfällen, Reststoffen und Altstoffen.

Die besten Projekte werden nach Ablauf der Einreichfrist von einer Fachjury ermittelt. Insgesamt steht für die ausgewählten Projekte ein Fördervolumen von 300.000 Euro zur Verfügung. Der Fördersatz beträgt 50 Prozent der Projektkosten, die maximale Fördersumme liegt bei 30.000 Euro. Die Abwicklung dieser als De-Minimis gestalteten Förderung erfolgt durch die Abteilung Wirtschaft, Tourismus, Technologie beim Amt der NÖ Landesregierung.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, http://www.ecoplus.at/

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