20.06.2013 | 00:21

Landesschulrats-Präsident Helm zum Umgang mit Misserfolgen im Zeugnis

Schulpsychologische Beratungsstellen bieten Hilfe

Aus Anlass des bevorstehenden Schuljahresabschlusses appelliert der Amtsführende

Präsident des Landesschulrates für Niederösterreich, HR Hermann Helm, an alle Schülerinnen und Schüler und deren Eltern, Misserfolge im Zeugnis nicht zu dramatisieren. Es wird darauf hingewiesen, dass es immer einen Weg gebe, schulische Misserfolge zu bereinigen und auszubessern.

Enttäuschten und verängstigten Schülerinnen und Schülern wird empfohlen, auf alle Fälle mit Erwachsenen ihres Vertrauens ein Gespräch zu suchen. Ein Dramatisieren allfälliger, durch verschiedenste Ursachen bedingter schulischer Misserfolge kann unter Umständen sehr negative Auswirkungen haben. Der Amtsführende Präsident legt daher allen Eltern sehr eindringlich ans Herz, durch etwaige schulische Misserfolge deprimierte Kinder zu ermuntern und ihnen in einem Gespräch menschliche Hilfestellung zu geben.

Präsident Helm ersucht auch alle Lehrerinnen und Lehrer, jenen Schülerinnen und Schülern, die bei der Zeugnisausfolgung Überreaktionen erwarten lassen, besonderes Augenmerk und besondere Zuwendung zu schenken.

Seitens des Landesschulrates wird auch darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Aktion „Schulpsychologen helfen zum Schulschluss" am 28. Juni und am 1. Juli jeweils in der Zeit zwischen 8 und 15 Uhr Ratsuchenden Schulpsychologische Beratungsstellen telefonisch zur Verfügung stehen. Die Zentrale im Landesschulrat für Niederösterreich ist in dieser Zeit unter der Telefonnummer 02742/280-4730 zu erreichen, die Schulpsychologische Beratungsstelle Amstetten unter 07472/612 58, die Schulpsychologische Beratungsstelle Bruck an der Leitha unter 02162/9025-23844, die Schulpsychologische Beratungsstelle Gmünd unter 02852/340 04, die Schulpsychologische Beratungsstelle Horn unter 02982/3396, die Schulpsychologische Beratungsstelle Mistelbach unter 02572/5846, die Schulpsychologische Beratungsstelle Wiener Neustadt unter 02622/821 04-11, und die Schulpsychologische Beratungsstelle für die Wien-nahen Bezirke unter der Telefonnummer 01/503 81 20-10.

Zudem werden wichtige Hinweise für den Umgang mit dem Zeugnis erteilt: Schulnoten sollten zum ersten nicht als Maß für menschliche Qualitäten betrachtet werden, sie geben nur Auskunft darüber, wie gut ein bestimmter Lehrstoff im letzten Schuljahr erlernt wurde. Zum zweiten sollten schlechte Noten Anlass dafür sein, die eigenen Lern- und Arbeitsstrategien genauer zu überdenken und zu verbessern. Drittens wird darauf hingewiesen, dass - sollte es notwendig sein, am Beginn des nächsten Schuljahres eine Wiederholungsprüfung abzulegen - die sinnvolle Planung der Lernarbeit, aber auch das Einhalten der aufgestellten Lernpläne während der Ferien der beste Weg ist, diese Hürde zu schaffen. Tipps und Hinweise für richtiges Lernen und Planen finden Interessierte auf der Homepage der Schulpsychologie Niederösterreich (http://schulpsychologie.lsr-noe.gv.at/).

Nähere Informationen: Landesschulrat für Niederösterreich, HR Hermann Helm, Telefon 02742/280-5000, e-mail hermann.helm@lsr-noe.gv.at, http://www.lsr-noe.gv.at/.

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