15.05.2013 | 13:02

Spielzeit 2013/2014 am Landestheater Niederösterreich

„Hexenjagd" als Eröffnungspremiere am 4. Oktober

Am Landestheater Niederösterreich in St. Pölten, das in der aktuellen Saison 38.000 Zuschauer bei 150 Veranstaltungen im Haus, 2.200 Abonnenten (um 10 Prozent mehr als im Vorjahr) und eine Auslastung von 92 Prozent aufzuweisen hat, präsentierte die künstlerische Leiterin Bettina Hering heute, Mittwoch, 15. Mai, die Spielzeit 2013/2014.

Nach einem „Open House" am 20. und 21. September, das u. a. erstmals Jugendlichen die Möglichkeit bieten wird, im Theater zu übernachten, ist die Eröffnungspremiere für 4. Oktober angesetzt: Cilli Drexel, die Tochter von Ruth Drexel, inszeniert „Hexenjagd" von Arthur Miller mit Markus Hering als Gast. Am 11. Oktober übersiedelt Johann Nestroys „Einen Jux will er sich machen" von der Bühne Baden nach St. Pölten (Regie: Bettina Hering). Ebenfalls noch heuer, am 7. Dezember, feiert Henrik Ibsens „Die Wildente" in der Regie von Daniela Kranz und mit Gerti Drassl als Gast Premiere in der Landeshauptstadt. Danach wird „Mamma Medea" von Tom Lanoye wiederaufgenommen (ab 17. Dezember).

Das Jahr 2014 beginnt mit der Uraufführung „Tagfinsternis" von Julya Rabinowich in der Regie von Markus Schleinzer (ab 17. Jänner in der Theaterwerkstatt). Bei Franz Grillparzers Klassiker „Weh dem, der lügt!" ist ab 25. Jänner u. a. Florentin Groll am Landestheater zu sehen (Regie: Alexander Charim). Echte Wiederentdeckungen sind hingegen „Geschwister" von Klaus Mann (Regie: Irmgard Lübke) ab 8. März sowie „Horace" von Pierre Corneille (Regie: Katrin Plötner) ab 24. April, jeweils in der Theaterwerkstatt. Als deutschsprachige Erstaufführung wird ab 29. März eine Dramatisierung des Romans „Die Ruhe" von Attila Bartis unter dem Titel „Meine Mutter, Kleopatra" mit Michou Friesz als Gast gezeigt (Regie: Róbert Alföldi).

Das Kindertheater startet mit „Das kleine Ich-Bin-Ich" von Mira Lobe in einer Fassung von Babett Arens, die auch Regie führt, am 5. Oktober. Als „Klassenzimmertheater" wird Johann Wolfgang von Goethes „Die Leiden des jungen Werther" ab 6. November in Niederösterreichs Schulen zu sehen sein (Regie: Caroline Welzl). Barbara Nowotny wird am Landestheater „Pippi Langstrumpf" von Astrid Lindgren in Szene setzen (ab 22. November). Dazu kommt als Gastspiel des Theaters mit Horizont „Die kleine Meerjungfrau" von Hans Christian Andersen in der Regie von Clemens Handler (ab 16. Mai).

Weitere Gastspiele kommen von der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz („Der eingebildete Kranke" von Molière in der Regie von Martin Wuttke am 29. und 30. November), dem Schauspielhaus Zürich („Amphitryon und sein Doppelgänger" nach Heinrich von Kleist in der Regie von Karin Henkel am 14. und 15. Februar) und dem St. Pauli Theater Hamburg („Tod eines Handlungsreisenden" von Arthur Miller in der Regie von Wilfried Minks am 9. und 10. Mai).

Die von Hering heuer initiierte Form des Bürgertheaters wird mit „Geschichten aus dem Horváth-Land" (ab 8. Mai) sowie zwei „Bürgergesprächen" am 5. Dezember und 6. März fortgesetzt. Am 2. Mai lesen Dörte Lyssewski und Markus Meyer aus Ovids „Heroides", am 16. Jänner 2014 Katja Bürkle und Martin Wuttke aus dem Briefwechsel von Bertolt Brecht mit Helene Weigel. Im Rahmen des „Blätterwirbels" widmen sich zwei Personalen am 24. und 29. Oktober Marlene Streeruwitz und Franz Schuh; es lesen u. a. Maria Hofstätter und Elisabeth Orth. Schließlich bringt die Kooperation mit dem Max Reinhardt Seminar ab 22. Mai eine Bearbeitung von William Shakespeares „Troilus und Cressida" (Regie: Matthias Rippert) nach St. Pölten.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten beim Landestheater Niederösterreich unter 02742/90 80 60-600, e-mail karten@landestheater.net und http://www.landestheater.net/.

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