07.12.2012 | 09:35

LR Bohuslav auf Betriebsbesuch bei Baxter

„Stärkt Standort Niederösterreich dauerhaft"

„Das Hochtechnologieunternehmen trägt mit seinen zukunftsweisenden Entwicklungen in Kombination mit großem Know-how und jahrelanger Erfahrung dazu bei, den Wirtschafts- und Technologiestandort Niederösterreich dauerhaft zu stärken. Das gibt Standortsicherheit und damit auch Arbeitsplatzsicherheit", sagte kürzlich Niederösterreichs Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Technologie und Sport, Dr. Petra Bohuslav, anlässlich eines Betriebsbesuchs beim Gesundheitsunternehmen Baxter in Orth an der Donau (Bezirk Gänserndorf) und hielt weiter fest: „Die Investitionen von Baxter in den Standort Orth an der Donau zeigen, dass der Technologiestandort Niederösterreich passende Rahmenbedingungen für High-Tech-Unternehmen bietet und wir mit unserer Wirtschaftsstrategie, die den Ausbau des Technologiestandorts zum Ziel hat, richtig liegen."

Seit dem Jahr 2006 investierte das weltweit tätige Pharma-, Biotech- und Medizintechnik-Unternehmen Baxter mehr als 183 Millionen Euro in seine Forschungs- und Produktionsanlagen in Orth an der Donau, für 2013 ist die Investition weiterer 33 Millionen Euro geplant. „Während heute sehr viele international agierende Unternehmen die Produktion ihrer Produkte in Länder mit besonders niedrigem Lohnniveau verlagern, gehen wir bei Baxter konsequent und sehr erfolgreich einen völlig anderen Weg", so dazu Ing. Christine Schmatz, Vice President Global Manufacturing Recombinants & Vaccines. „Auf diesem Weg ist unser Standort Orth an der Donau von herausragender Bedeutung für die Erforschung und Herstellung unserer Produkte. Mit unseren Investitionen sichern wir diesen wichtigen Standort ab und schaffen die Grundlage für weitere Ausbauschritte."

1982 wurde, damals noch vom österreichischen Unternehmen Immuno AG, in Orth an der Donau das „Biomedizinische Forschungszentrum Orth" gegründet. 1996 folgte die Übernahme der Immuno durch Baxter. Die Zahl der Beschäftigten wurde seit 2006 auf heute rund 1.000 verdoppelt. Baxter hat sich auch im internationalen Maßstab als eine zentrale Forschungs- und Produktionsstätte für Impfstoff- und Pipeline-Produkte etabliert. Auf dem 263.000 Quadratmeter-Grundstück stehen heute 27 Gebäude mit einer Nutzfläche von fast 62.000 Quadratmetern, in denen geforscht, entwickelt und produziert wird. Orth an der Donau ist inzwischen untrennbar mit innovativen Produkten wie Impfstoffen und therapeutischen Proteinen verbunden. Die bekanntesten Projekte sind wohl die Entwicklung und Herstellung von Impfstoffen gegen die pandemische Influenza H5N1 („Vogelgrippe") und H1N1 („Schweinegrippe"), die auf der ebenfalls in Österreich entwickelten VeroCell-Technologie basieren. Baxter ist in Orth an der Donau aber auch seit vielen Jahren in der Herstellung von Impfstoffen gegen FSME („Zeckenschutzimpfung"), C-Meningokokken und die saisonale Influenza aktiv. Ein Impfstoff gegen die von Zecken übertragene Lyme-Borreliose befindet sich gegenwärtig in Entwicklung. Eine weitere wichtige, in Orth an der Donau erforschte und hergestellte Medikamentengruppe sind Produkte gegen Blutgerinnungsstörungen, die traditionell aus gespendetem humanem Plasma hergestellt wurden.

Heute ist Baxter mit insgesamt 4.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Österreich nicht nur einer der größten Arbeitgeber des Landes, Österreich ist auch der größte zusammenhängende Standort des Unternehmens weltweit.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Mag. Lukas Reutterer, Telefon 02742/9005-12026, e-mail lukas.reutterer@noel.gv.at, http://www.baxter.at/

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