14.11.2012 | 09:31

10 Jahre Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten

Neue Sonderausstellungen, Familiensonntag und eine Podiumsdiskussion

Seit das neue Landesmuseum Niederösterreich im Kulturbezirk St. Pölten Mitte November 2002 eröffnet wurde, haben sich rund 700.000 Besucher von Qualität und Informationsgehalt der Bereiche Geschichte, Kunst und Natur inklusive lebender Tiere in Aquarien und Terrarien, die auch laufend für Nachwuchs sorgen, überzeugen können. Neben der ständigen Präsentation, die laufend verbessert, angepasst und umgestaltet wurde und wird, konnten in diesem Jahrzehnt mehr als 70 Sonderausstellungen gezeigt werden. Der Bogen reichte dabei von der Steinzeit über das Phänomen Farbe bis hin zu Spinnen und umfasste zeitlich einige Millionen Jahre.

Im Lauf der Jahre wurden auch zahlreiche Zusatzangebote entwickelt, etwa zusätzliche Räumlichkeiten für die Kulturvermittlung, das Festival „Abenteuer Wissen", das MikroLabor, eine „KidsCard" um 5 Euro pro Jahr, jeweils ein „Film des Monats" und ein „Objekt des Monats" etc. Dazu kommen der „Sonntag im Museum" für Familien, der „Nachmittag im Museum" für kreative Junge und Junggebliebene sowie Ferienangebote wie Sommerexpeditionen oder freier Eintritt für Kinder und Jugendliche in den Semester- und Osterferien. Auch das Kinder- und Jugendbuchfestival „KiJuBu" wird organisatorisch maßgeblich vom Landesmuseum getragen.

Derzeit wird der Naturbereich umgestaltet, um noch naturnäher, informativer und attraktiver zu werden. Präparate werden nicht mehr nach Tiergruppen geordnet gezeigt, sondern in ihrem natürlichen Lebensraum vom Hochgebirge bis zum Auwald. Auch weitere Maßnahmen zur Energieeffizienz sind in Planung, die ersten Schritte wurden bereits seit 2009 gesetzt und haben Energie-, Schadstoff- und Geldersparnis gebracht.

Geburtstag gefeiert wird nun mit einem dreitägigen Fest, das am Freitag, 16. November, um 19 Uhr mit der Eröffnung zweier neuer Sonderausstellungen seinen Ausgang nimmt: Bis 10. Februar 2013 erinnert „Leopold Kupelwieser. Aufbruch nach Italien" an den großen, 1862 verstorbenen Historienmaler, bis 16. Juni 2013 vermittelt „Von Boeckl bis West. Kunst nach 1945" anhand markanter Werke die Entwicklung österreichischer Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg.

Ganz im Zeichen der Familien steht dann der Sonntag, 18. November: Auf dem Programm stehen dabei Familienführungen, das Basteln von Kastanientieren und Tiermasken, der Bau eines eigenes Museums, Mikroskopieren, Spuren gießen und nicht zuletzt MikroLabor-Vorführungen, die Winzigkleines über Mikroskop und Kamera auf eine riesige Kinoleinwand projizieren.

Dazwischen, am Samstag, 17. November, diskutieren ab 14 Uhr vor geladenen Gästen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die langjährige Opernball-Organisatorin Lotte Tobisch, der Schauspieler und Schriftsteller Miguel Herz-Kestranek sowie Carl Djerassi, der „Vater der Pille", über „Gegenwart und Zukunft von (Landes-)Museen"; Direktor Carl Aigner moderiert das Gespräch.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag bzw. an Feiertagen von 9 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Landesmuseum Niederösterreich unter 02742/90 80 90-999, e-mail info@landesmuseum.net und http://www.landesmuseum.net/.

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