24.09.2012 | 09:56

LH Pröll zur Aktion „Sicheres Wohnen"

„Niederösterreich geht auf Nummer sicher"

Im Herbst wird es wieder früher dunkel, und das bedeutet auch, dass die Einbrecher wieder aktiver werden. Das Land Niederösterreich geht daher „auf Nummer sicher" und reagiert darauf mit der Wiedereinführung der Aktion „Sicheres Wohnen", sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ". „Der wichtigste Platz auf der Welt ist das Zuhause. Das gilt für das Land, in dem man lebt, und das gilt für die eigenen vier Wände, in denen man wohnt", betonte der Landeshauptmann. Der Schutz der eigenen vier Wände sei für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher daher ein ganz besonderes Anliegen, so Pröll.

Die Aktion „Sicheres Wohnen" tritt mit 1. Oktober 2012 in Kraft und läuft bis 31. Dezember 2015. Sie sieht einen Investitionskostenzuschuss von 30 Prozent vor, und zwar für Sicherheitstüren in Mehrfamilienwohnhäusern bis zu 1.000 Euro, für Alarmanlagen bis zu 1.000 Euro und für Anlagen zur Videoüberwachung bis zu 1.500 Euro. Die Förderung ist einmalig und nicht rückzahlbar. „Weitere Informationen bietet u. a. auch die Wohnbauhotline unter 02742/221 33", so Mag. Helmut Frank im Rahmen der Sendung.

Das Land Niederösterreich rechnet mit 6.000 bis 7.000 Anträgen pro Jahr, das entspricht einem Volumen von fünf bis sieben Millionen Euro. Dadurch erwartet man sich einen Investitionsschub von 20 bis 25 Millionen Euro, was wiederum ein wichtiger Beitrag zur regionalen Wirtschaftsentwicklung ist.

„Durch eine Alarmanlage schreckt man die Täter ab. Und zumeist, wenn der Alarm losgeht, dringen die Täter nicht ein und es bleibt beim Versuch. Das ist sehr wichtig für das Sicherheitsgefühl", ist Landespolizeidirektor Dr. Franz Prucher überzeugt.

„Aktionen wie ,Sicheres Wohnen‘ sind wichtig, um Einbruchsdelikte einzudämmen. Genauso wichtig ist aber die Zusammenarbeit von Politik, Exekutive und Bevölkerung. Und ich bin fest überzeugt: Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten hervorragende Arbeit", sagte Landeshauptmann Pröll abschließend.

 


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