18.06.2012 | 09:42

LH Pröll zum Thema Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen

„Wir wollen die Eisenbahnkreuzungen in NÖ noch sicherer machen"

Das Land Niederösterreich arbeitet besonders intensiv an Sicherungsmaßnahmen für Eisenbahnkreuzungen. Bereits 2007 wurde ein erstes Maßnahmenpaket verabschiedet, das 376 Eisenbahnkreuzungen umfasste. Bis 2010 wurden um rund 4,5 Millionen Euro weitere 17 gefährliche Eisenbahnkreuzungen entschärft.

„Die Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen ist uns ein ganz besonderes Anliegen. Und unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen die Eisenbahnkreuzungen in Niederösterreich noch sicherer machen", sagte dazu Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in der Radiosendung „Forum Niederösterreich".

Nun wurde ein weiteres Maßnahmenpaket für die Sicherung von Eisenbahnkreuzungen geschnürt. Das Maßnahmenpaket sieht vor, an vier Kreuzungen technische Sicherungsmaßnahmen wie etwa Schrankenanlagen zu errichten, an drei werden Wechselverkehrszeichen angebracht und an sechs Eisenbahnkreuzungen werden Fahrbahnlichter eingerichtet. Zusätzlich zu diesen 13 ÖBB-Kreuzungen mit Landesstraßen werden auch 14 Kreuzungen gesichert, auf denen Bahnen der NÖVOG, der Niederösterreichischen Verkehrsorganisationsgesellschaft, fahren. Die Arbeiten an den insgesamt 27 Kreuzungen werden 2012 und 2013 umgesetzt.

„Im Bemühen um die Verkehrssicherheit verzeichnen wir deutliche Fortschritte. Aber wir dürfen trotzdem nicht vergessen: Jeder Unfall ist einer zu viel", sagte Landeshauptmann Pröll weiters. So sind im Zeitraum 2007 bis 2010 die Unfälle an Eisenbahnkreuzungen um 60 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Verletzten hat sich um 76 Prozent verringert und die Zahl der Toten ist um 88 Prozent gesunken.

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