12.06.2012 | 00:33

468 Millionen Euro Netto-Gewinn aus den EU-Fördertöpfen für NÖ

Schwarz und Sobotka: Haben keinen Euro in Brüssel liegen gelassen

Wie die Zahlen des aktuellen Förderberichts für 2011 zeigen, hat Niederösterreich auch im Jahr 2011 das Höchstausmaß an Fördergeldern aus Brüssel abgeholt. So konnte Niederösterreich rund 468 Millionen Euro mehr an Fördergeldern nach Niederösterreich holen, als Mittel nach Brüssel einbezahlt worden sind. „Wir sind auch 2011 unserem Anspruch, keinen Euro in Brüssel liegen zu lassen, gerecht geworden. Der aktuelle Förderbericht des Landes beweist, dass Niederösterreich erfolgreiche Projekte auf die Beine gestellt hat und die zur Verfügung stehenden Fördermittel der EU zur Gänze ausschöpft", so dazu EU-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz und Finanz-Landesrat Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Im Jahr 2011 bezahlte das Land Niederösterreich an EU-Mitgliedsbeiträgen und Co-Finanzierungsmitteln für EU-Projekte insgesamt 219 Millionen Euro. Nach dem nun vorliegenden Förderbericht sind insgesamt rund 687 Millionen Euro an Förderungen für EU-Projekte - 455 Millionen der EU und 232 Millionen des Bundes - in den Bereichen Landwirtschaft und Regionalförderung nach Niederösterreich zurückgeflossen. Das bedeutet einen Netto-Gewinn für Niederösterreich von rund 468 Millionen Euro, denn für jeden Euro, den das Land nach Brüssel überweist, kommen mehr als drei Euro als Förderungen für niederösterreichische Projekte wieder zurück.

Im Bereich „Europäische Territoriale Zusammenarbeit 2007-2013" sind in den drei Programmen mit niederösterreichischer Beteiligung seit 2007 rund 38 Millionen Euro von der EU ins Land geflossen. Damit wurden bisher fast 150 Projekte beispielsweise in den Bereichen „Bildung und Arbeitsmarkt", „Tourismus und Kultur" oder „Umwelt, Energie und Risikoprävention" unterstützt. Eine Erfolgsgeschichte stellt auch die Möglichkeit zur Zwischenfinanzierung von Projekten der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit 2007-2013 aus Mitteln des Landes dar. Mehr als 30 Projekte aus Niederösterreich wurden bisher eingereicht, rund 1,85 Millionen Euro konnten bereits ausbezahlt werden. Im Programm „Stärkung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit Niederösterreich 2007-2013" wurden mit den von der EU bisher zur Verfügung gestellten Mitteln von 86 Millionen Euro Investitionen in der in der Höhe von 651 Millionen Euro ausgelöst.

„Das Verhältnis von EU-Mitteln zu den Investitionen mit 1:7 ist hier ganz ausgezeichnet", zeigen sich Schwarz und Sobotka über den Multiplikatoreneffekt erfreut. Positiv zu erwähnen sei zudem, dass die Regionen Niederösterreichs sehr gleichmäßig von den EU-Förderungen profitieren.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard Blumenthal, Telefon 02742/9005 DW 12221, Mobil 0676 812 12221, e-mail eberhard.blumenthal@noel.gv.at.

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