11.05.2012 | 13:13

Jugendwohlfahrt soll auf neue Qualitätsstufe gehoben werden

Scheele, Wilfing: Schnelle und passgenaue Hilfe und Unterstützung

Die Jugendwohlfahrt kämpft überall in Österreich mit steigenden Betreuungszahlen. Eine Voraussetzung zur Bewältigung dieser Herausforderungen liegt für Landesrätin Mag. Karin Scheele und Landesrat Mag. Karl Wilfing in einer verbesserten und umfangreicheren Planung der Jugendwohlfahrt. Diese soll jetzt auf eine neue Qualitätsstufe gehoben werden - den entsprechenden Auftrag dazu haben beide Landespolitiker dieser Tage unterzeichnet. Gemeinsam mit Fachexpertinnen und -experten der Universität Koblenz-Landau und einem Projektteam der niederösterreichischen Jugendwohlfahrt will die NÖ Landesregierung nun bis Mai 2013 ein passgenaueres Analyse-, Steuer- und Kontrollinstrument für die Jugendwohlfahrt des Landes entwickeln. Dieses soll als Grundlage hinsichtlich inhaltlicher und strategischer Entscheidungen von Politik und Verwaltung dienen.

Landesrätin Karin Scheele erklärt dazu weitere Beweggründe: „Die Aufgabe der Jugendwohlfahrt ist es, Kinder und Familien in schwierigen Lebenslagen zu begleiten und zu unterstützen. Eine fundierte Jugendwohlfahrtsplanung bedeutet, dass wir ein besser am regionalen Bedarf orientiertes Angebot zur Verfügung stellen können." Für Landesrat Karl Wilfing ist vor allem auch die frühzeitige Hilfe entscheidend: „Unser Ziel ist, die Präventivmaßnahmen zu verstärken. Daher werden die mobilen Hilfen, die direkt zu den Familien kommen und bei Erziehungsfragen, Konfliktbewältigung sowie Haushaltsführung unterstützen, bis 2014 massiv ausgebaut."

Am Beginn der Planungsarbeit steht eine umfassende Bestandsanalyse, die vielfältigen Maßnahmen der Jugendwohlfahrt werden auf ihre Aktualität in Hinblick auf den Stand wissenschaftlicher Erkenntnisse und auf ihre Nachhaltigkeit in der Anwendung überprüft sowie weiterentwickelt. Dabei müsse, so Scheele, eine an die Bedürfnisse angepasste Versorgung gewährleistet sein: „Die Palette der Leistungen der Jugendwohlfahrt reicht von der vollen Erziehung als schwerstem Eingriff in die Lebenswelt der Kinder und Familien bis hin zu ambulanten Diensten. Wichtig ist mir der Grundsatz des jeweils gelindesten noch hilfreichen Mittels."

Als längerfristiges Ziel sehen sowohl Scheele als auch Wilfing einen institutionalisierten und dauerhaften Planungsprozess. „Die regelmäßige Erneuerung der Bedarfsermittlung und anschließende Umsetzung der entsprechenden Hilfeleistungen sollen die Aktualität garantieren", so Wilfing.

Nähere Informationen: Büro LR Mag. Karl Wilfing, Florian Liehr, Telefon 0676/812 12324, e-mail florian.liehr@noel.gv.at, bzw. Büro LR Mag. Karin Scheele, Christoph Ertl, Telefon 0664/103 43 40, e-mail christoph.ertl@spoe.at.

 

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