26.04.2012 | 00:28

Donaufestival 2012 öffnet seine Pforten

„Die Vertreibung ins Paradies" startet am 28. April

Unter dem Titel „Die Vertreibung ins Paradies" werden beim diesjährigen Donaufestival Künstler verschiedener Genres und (Sub)Kulturen von Samstag, 28. April, bis Samstag, 5. Mai, an sechs dicht programmierten Tagen in Krems ihre Gegenwelten erschaffen. „Die Vertreibung ins Paradies" zwischen scheinbar biedermeierlicher Weltflucht, spielerischem Eskapismus und revolutionärem Konzept wird u. a. von CocoRosie, Hotel Modern, John Bock, Antony Hegarty, Laurie Anderson, Ariel Pink, Chris Cunningham, Squarepusher, Hercules and Love Affair, of Montreal, God´s Entertainment, Chairlift, Invisible Playground, machina eX, Sabine Marte, Atlas Sound, Oneohtrix Point Never und Scout Niblett in Szene gesetzt.

Das Netzwerk an kooperierenden Veranstaltern und Institutionen konnte in diesem Jahr noch erweitert werden. Neben der bereits erprobten Zusammenarbeit mit der Kunsthalle, dem Kino im Kesselhaus und der Galerie Stadtpark im Krems, dem WUK, dem Koproduktionshaus brut und Kampnagel Hamburg gibt es auch erstmals eine Kooperation mit der Viennale, die heuer ihr 50-Jahre-Jubiläum feiert. Als Artists in Residence werden u. a. das Kunst- und Musikduo CocoRosie mit grenzüberschreitenden Uraufführungen sowie das niederländische Figurinen-Medien-Theater-Kollektiv Hotel Modern in Krems zu Gast sein:

Bianca und Sierra Casady präsentieren dabei die Uraufführungen der Popera „Soul Life", der Dance Performance „Nightshift", des Film/Musik-Projektes „Harmless Monster" und der Ausstellung „Sunday" von Jean-Marc Ruellan sowie das CocoRosie-All-Stars-Konzert „Die Achte Nacht". Nach dem „CocoRosie-Wonderland" des ersten Wochenendes bewegt sich das Klang-Paradies der zweiten Festivalhälfte dann an die Schnittstellen zwischen akustischer, visueller und theatraler Grenzerfahrung. Hotel Modern bietet dabei u. a. einen sentimentalen Rückblick auf den Weltuntergang und lässt das Publikum zusehen, wie unsere Nachfahren von der Zukunft aus in ihre Vergangenheit, also in unsere Gegenwart zurückblicken.

In der Kunsthalle Krems zeigt John Bock eine eigens für die Zentrale Halle geschaffene performative und mediale Installation, im Forum Frohner Jean-Marc Ruellan eine Fotoausstellung, in der Factory Michael Strasser die Rauminstallation „Sites of Desire", im Schauraum 35/nullnull Werner Schrödl die Installation „cadence irregular" und in der Galerie Stadtpark Harun Farocki unter dem Titel „All the Right Pictures" frühe dokumentarische Arbeiten. Im Kino im Kesselhaus wiederum sind u. a. der Kurzfilm „Animation Avantgarde", Sigur Rós Kunstdoku „Inní" und „The Ballad of Genesis and Lady Jaye" zu sehen. Ein eigenes Diskursprogramm wird „Die Ideen musikalischer Paradiese" und „Das Ende des Feminismus" hinterfragen.

Nähere Informationen, das detaillierte Programm und Karten unter 02732/90 80 30, e-mail office@donaufestival.at und http://www.donaufestival.at/.

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