17.04.2012 | 00:52

Pröll und Stadler: Neue Traisenbrücke und Kerntangente Nord für St. Pölten

6 Millionen Euro werden investiert

Rund 6 Millionen Euro werden in St. Pölten in eine neue Traisenbrücke und in die Kerntangente Nord investiert. 40 Prozent der Kosten trägt das Land Niederösterreich, 40 Prozent die Stadt und 20 Prozent weitere Investoren. Mit dem Bau wird 2013/14 begonnen, mit der Fertigstellung ist 2015/16 zu rechnen. Diese Entscheidung gaben am heutigen Dienstag, 17. April, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler im Zuge einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus bekannt.

Landeshauptmann Pröll sieht in diesen Projekten „eine weitere wichtige Verbesserung der Verkehrssituation in der Landeshauptstadt". Für die bereits bestehenden Traisenbrücken werde dadurch eine entscheidende Entlastung erzielt, so Pröll. So werde die Brücke auf der Wiener Straße um rund 20 Prozent, die B 1-Traisenbrücke um rund 10 Prozent entlastet.

„Die Landeshauptstadt hat eine besondere Rolle in der Entwicklung des gesamten Landes", betonte Pröll weiters. Daher sei seitens des Landes bereits sehr viel in St. Pölten investiert worden, erinnerte er an die Investitionen in der Gesamthöhe von rund drei Milliarden Euro im Zuge der Landeshauptstadtwerdung. Derzeit im Gange seien etwa der Stadionbau um rund 25 Millionen Euro und die Investitionen in das Krankenhaus von rund 470 Millionen Euro. Die Kerntangente und die neue Traisenbrücke bezeichnete der Landeshauptmann in diesem Zusammenhang als „den nächsten Schritt".

Landeshauptmann Pröll betonte auch die „enge Kooperation über Parteigrenzen hinweg", die zwischen dem Land Niederösterreich und der Stadt St. Pölten bestehe. Die „gemeinsame Verantwortung für das Land und die Stadt" stehe im Vordergrund, so Pröll, der auch auf gemeinsame Projekte wie den Umbau des Bahnhofvorplatzes, das Stadtbuskonzept oder die Park & Ride-Anlage am Bahnhof verwies.

„Ich bedanke mich bei Landeshauptmann Pröll für die Kooperation und die Unterstützung. Als Stadt alleine hätten wir das Projekt aus finanziellen Gründen nicht in absehbarer Zeit umsetzen können. Es besteht aber Handlungsbedarf, um die tolle Entwicklung unserer Landeshauptstadt nicht zu bremsen. Nun hat St. Pölten die Zusage des Landeshauptmannes, dass sich das Land an der Finanzierung im selben Ausmaß wie die Stadt beteiligt. Somit kann ein wichtiger Meilenstein für die Stadtentwicklung in naher Zukunft umgesetzt werden", freute sich der St. Pöltner Bürgermeister Matthias Stadler.

Mit der Kerntangente Nord wird der äußere Ring um die St. Pöltner Innenstadt geschlossen. Dieser äußere Ring soll das Zentrum über den Schulring, den Schießstattring, Praterstraße, Daniel-Gran-Straße, Eybnerstraße und Rennbahnstraße umschließen und mit einer neuen Traisenbrücke südlich der bestehenden Eisenbahnbrücke die Verbindung nach Wagram bringen. Dort wird die Kerntangente in die B 1 einmünden. Die neue Brücke wird 135 Meter lang und 14 Meter breit sein, zusätzlich zum Straßenverkehr sind auch Geh- und Radwege vorgesehen.

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