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Nationale Gewässerbewirtschaftungspläne 2009 und 2015

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht vor, dass das Grundwasser und Oberflächengewässer bis längstens 2027 einen guten Zustand aufweisen müssen. In den Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplänen 2009 und 2015 (1. und 2. NGP) sind jene Maßnahmen angeführt, die in den Sanierungsphasen bis 2015 bzw. 2021 umzusetzen sind.  Der 1. NGP und die NGP-Begleitverordnung wurden am 31.3.2010 veröffentlicht.

Der Schwerpunkt der ersten Sanierungsphase bis 2015 liegt auf der Wiederherstellung der Fischdurchgängigkeit in den für den 1. NGP prioritären Gewässerstrecken. Dazu wurde im Mai 2012 das NÖ Sanierungsprogramm 2012 (Verordnung) erlassen.

Am 21.1.2015 wurde der Entwurf des 2. NGP durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft veröffentlicht.

 

Oberflächengewässer

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht vor, dass Oberflächengewässer bis längstens 2027 einen guten chemischen und einen guten ökologischen Zustand aufweisen müssen. In der Qualitätszielverordnung Chemie Oberflächengewässer sind Grenzwerte für den guten chemischen Zustand festgelegt. Der gute ökologische Zustand wird anhand allgemeiner chemisch-physikalischer Parameter (z.B. Nährstoffe) und anhand der Lebewesen, die im Wasser natürlich vorkommen, beurteilt. Maßgeblich sind Fische, wirbellose Kleintiere (Makrozoobenthos), Algen und Wasserpflanzen. Die für den guten ökologischen Zustand notwendigen Arten variieren je nach Region und Flusstyp. Der gute ökologische Zustand wird in der Qualitätszielverordnung Ökologie Oberflächengewässer definiert.  Werden Maßnahmen an einem Gewässer geplant, ist zu prüfen, wie sich eine Maßnahme auf die Zielvorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie auswirkt:

  • Kommt es zu einer Verschlechterung des Gewässerabschnittes (Wasserkörper)?
  • Wird eine Zielerreichung erschwert oder unmöglich gemacht?

Um diese Fragen im Bewilligungsverfahren beurteilen zu können, müssen die Projektsunterlagen auf die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie abgestimmt sein.

  

Grundwasser

Die EU-Wasserrahmenrichtlinie sieht vor, dass Grundwasserkörper bis längstens 2027 einen guten chemischen und einen guten mengenmäßigen Zustand aufweisen müssen.

Die Zustandsbewertung von Grundwasserkörpern wird in der Qualitätszielverordnung Chemie Grundwasser geregelt.

 

NGP-Datengrundlagen

Grundlegende Daten finden Sie im Wasserinformationssystem Austria (WISA) des Lebensministeriums. Eine Aufbereitung der für NÖ relevanten NGP-Daten ist über  NGP NÖ verfügbar. Die Aktualisierung der Daten inklusive der im Entwurf zum 2. NGP enthaltenen Maßnahmen wird bis Ende Februar 2015  erfolgen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das wasserwirtschaftliche Planungsorgan bei der Abteilung Wasserwirtschaft (siehe Kontakt).

Hinweis zur Datenabfrage:
NGP NÖ durch einen Mausklick öffnen, in der Legende (rechts) "Wasserkörper" durch Anklicken grau markieren. Anschließend in der Kopfzeile auf den "Infobutton" klicken und mit der Maus das gewünschte Gewässer anklicken. Es folgt ein Informationsfenster, in dem durch Anklicken von "download" der Kurz- oder Lang-Report angezeigt werden können.


Weiterführende Informationen

Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.

Ihre Kontaktstelle des Landes

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wasserwirtschaft
E-Mail: post.wa2@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-12471, Fax: 02742/9005-14090

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 2

Lageplan, Adressen aller Dienststellen

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Letzte Änderung dieser Seite: 03.03.2016

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