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Leitfaden für die Einleitung von Oberflächengewässern in Vorfluter
Siedlungs- und Verkehrsflächen nehmen ständig zu. Damit steigt auch die Versiegelung der Oberflächen stetig an. Regenwasser fließt dadurch rascher und in größeren Mengen ab. Dies kann zu einer Überlastung der Vorfluter (Bäche, Flüsse) und damit zu einer Erhöhung der Hochwassergefahr führen.
Bei neuen Einleitungen muss daher geprüft werden, ob das Gewässer diese zusätzliche Wassermenge auch im Hochwasserfall schadlos aufnehmen kann. Oft ist dies nur dann möglich, wenn das Regenwasser zumindest teilweise vor Ort versickert oder in Rückhaltebecken zwischengespeichert wird. Die wesentlichen Grundlagen für die Planung, Berechnung und Beurteilung von Regenwassereinleitungen sind im vorliegenden Leitfaden zusammengefasst.
Im Leitfaden wird insbesondere auf folgende Fragestellung eingegangen:
- Unter welchen Voraussetzungen können zusätzliche Wassermengen ohne Zusatzmaßnahmen in den Vorfluter eingeleitet werden? Unter welchen Voraussetzungen sind Zusatzmaßnahmen erforderlich? Unter welchen Voraussetzungen ist eine Einleitung nicht möglich?
- Müssen die erhöhten Wassermengen vollständig zurückgehalten werden, oder können sie schadlos in den Vorfluter abgeleitet werden?
- Welches Bemessungsereignis ist für die Nachweisführung relevant?
- Welche Maßnahmen sind erforderlich, um den Regenwasserabfluss auf ein verträgliches Maß zu reduzieren?
- Wer hat Parteistellung im Verfahren?
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