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Blick in ein grünes Tal mit vielen Bäumen

Aktion Schutzengel - Mobile Tempoanzeigen

Eine Initiative von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll





Informationen für das Ausleihen einer mobilen Tempoanzeige

Bestellung der MTA (nur für Gemeinden)

Ergebnisse der Mobilen Tempoanzeigen (Auswahl aus Liste)

Karte der mobilen Tempoanzeigen:





Ziel der Aktion

Das Ziel dieser Aktion ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit vor allem im untergeordneten Straßennetz im Ortsgebiet. Seit 1999 steigt die Unfallzahl (Personenschaden) im untergeordneten Straßennetz. Überhöhte Fahrgeschwindigkeit bleibt die Hauptunfallursache. Im Ortsgebiet sind vor allem Fußgänger und Radfahrer von den Unfallfolgen betroffen.

Da eine flächendeckende Überwachung durch die Exekutive nicht möglich ist, wird durch diese Aktion an die Kraftfahrzeuglenker appelliert im Rahmen der Eigenverantwortung die Geschwindigkeit zu kontrollieren und gegebenenfalls zu reduzieren. Die Raser werden durch die Anzeige ihrer gefahrenen Geschwindigkeit entlarvt. Daher erhofft sich das Land Niederösterreich gerade in kleinen Orten und in Siedlungsgebieten durch die soziale Kontrolle besonders hohe Erfolge.

Werden Tempoanzeigen eingesetzt, sinken tatsächlich die Geschwindigkeiten. Dies wurde auch bei einer Aktion an mehreren Orten im Oktober 2002 nachgewiesen.

Neben der Erhöhung der Verkehrssicherheit werden weitere positive Effekte erwartet, weil eine Reduktion der Fahrgeschwindigkeit auch eine Verringerung der Lärmbelastung für die Bewohner bedeutet: zum Beispiel 30 km/h statt 50 km/h bedeutet eine Lärmverringerung von 3 bis 4 dbA.




Akzeptanz und Nutzen

Eine in Niederösterreich durchgeführte Wirksamkeitsuntersuchung von mobilen Tempoanzeigen hat eine hohe Akzeptanz der Fahrzeuglenker gezeigt. 90 Prozent der Lenker finden, dass mobile Tempoanzeigen geschwindigkeitsvermindernde Wirkung haben. Die meisten Lenker sind sich der gefahrenen Geschwindigkeit gar nicht bewusst und begrüßen daher diese Art der Erinnerung. Etwa ein Drittel meint, dass auf eine mobile Tempoanzeige eine Kontrolle durch die Exekutive folgt. Ebenso rund einem Drittel der Befragten ist das öffentliche Aufzeigen ihrer Fahrgeschwindigkeit unangenehm, besonders wenn sie im betreffenden Straßenbereich bekannt sind.

All dies bewirkt eine tatsächliche Geschwindigkeitsreduktion von 3-4 km/h im Bereich bis zu 100 m vor und nach der Tempoanzeige.

Ein weiterer Zusatznutzen liegt in der automatischen Datenaufzeichnung durch die Geräte. Der Bedarf an Verkehrsdaten nimmt stetig zu. Häufig gestellte Fragen sind: "Wie viele Fahrzeuge fahren pro Tag durch eine Straße ?", "Wie viele LKW fahren ?" oder "Wie schnell wird denn wirklich gefahren ?"

Alle mobilen Tempoanzeigen haben daher auch ein Datenerfassungsgerät eingebaut um diese Fragen objektiv beantworten zu können. Es handelt sich nicht um genau erhobene Zahlen, aber zur Beantwortung der meisten Fragen genügen sie. Auf jeden Fall kann festgestellt werden, ob eine kostenintensive exakte Verkehrserhebung durchgeführt werden muss.

Wenn eine Gemeinde Daten erfassen möchte, dann ist bei der Bestellung die Abfrage „Die erhobenen Verkehrsdaten können im Internet abgefragt werden" mit „JA" zu vermerken. In diesem Falle werden die auf diese Weise erfassten Daten fachgerecht aufbereitet und direkt an die Gemeinde gesendet.




Informationen zur Aufstellung der MTAs

Informationen zum richtigen Aufstellen von Mobilen Tempoanzeigen (MTAs) finden Sie in untenstehendem Downloadbereich.





WEITERFÜHRENDE INFORMATIONEN
Ihre Kontaktstelle des Landes zu den mobilen Tempoanzeigen

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten


Ing. Christian Hofecker E-Mail: post.ru7@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14047, Fax: 02742/9005-14950

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 16

Lageplan, Adressen aller Dienststellen

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Letzte Änderung dieser Seite: 06.03.2013