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Art der Förderung

Derzeit gültiges Fördermodell

 

Gemäß NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien 2011 besteht die Objektförderung aus einem bezuschussten Darlehen als Förderungsdarlehen auf die Dauer von 31 Jahren.

Das Darlehen ist bei jenem Darlehensgeber aufzunehmen, welchem die NÖ Landesregierung in einem Vergabeverfahren ermittelt. Die Förderungsleistung des Landes Niederösterreich besteht in der Übernahme der Haftung als Bürge und Zahler. Zusätzlich werden ab dem Rückzahlungsbeginn bis zum Ende der Laufzeit des Förderungsdarlehens Zuschüsse in der Höhe der Differenz zwischen den Darlehenszinsen und dem Förderzinssatz gewährt.

Die Förderung errechnet sich über die im Punktesystem erreichten Punkte und der Muliplikation mit der Anzahl der Quadratmeter Nutzfläche.


Punktesystem




Oberflächen-Volumsverhältnis (A/V-Verhältnis)

Als Voraussetzung für die Förderung sind Mindestanforderungen für Wärmeschutzstandards bezogen auf das Oberflächen-Volumsverhältnis (A/V-Verhältnis) zu erfüllen.

A/V-Verhältnis

Energiekennzahl

A/V-Verhältnis ≥ 0,8

36

A/V-Verhältnis ≤ 0,2

20

 




Förderbares Nominale

Das förderbare Nominale wird nach einem Punktesystem ermittelt.

Die aufgrund der Tabellen „Energiekennzahl, Nachhaltigkeit", „Zusatzförderungen" oder „Zielgruppenspezifische Förderungen" erreichte Punkteanzahl wird mit der Anzahl der Quadratmeter Nutzfläche multipliziert, wobei 1 Punkt mit € 13,50 bewertet wird.

Das Höchstausmaß der geförderten Fläche bei Wohnungen beträgt 80 m².
Das Höchstausmaß der geförderten Fläche bei Reihenhäusern beträgt 105 m².
Das Mindestausmaß der geförderten Fläche beträgt 35 m².

Bei Verringerung der möglichen Förderung im Zuge des Förderverfahrens bei der Endabrechnung um bis zu 3 % erfolgt kein Widerruf.




Energiekennzahl - Referenzklima

Es ist die Berechnungsmethode gemäß Richtlinie 6 des Österreichischen Institutes für Bautechnik (OIB) bei einer Heizgradtagzahl von 3400 Kd/a (Referenzklima) anzuwenden. (Energieausweis / Gebäudedatenblatt)

Wie erfolgt die Bekanntgabe der Energiekennzahl?

Der Förderungswerber hat vor Zusicherung - und bei Änderungen während der Bauzeit - auch vor Genehmigung der Endabrechnung durch eine zur Erstellung des Energieausweises befugte Person in gutächtlicher Form die Energiekennzahlen

  1. gemäß tatsächlichem Standort
  2. auf das Referenzklima bezogen

mittels Wohnungsbau Gebäudedatenblatt (WB 12) NÖ Wohnungsförderungsrichtlinien ab 6. Änderung für den Wohnungsbau nachzuweisen.

Die Überprüfung des für die Ermittlung der Energiekennzahl erforderlichen Energieausweises erfolgt stichprobenartig.

Die Förderungshöhe ist abhängig von einer besseren Energiekennzahl gegenüber dem Mindeststandard.

Zur Ermittlung der Höhe der Wohnbauförderung muss die Energiekennzahl ermittelt werden.

Hiezu ist ein Energieausweis erforderlich.

Demgemäß ergeben sich folgende Punkte (Beispiel)

AV-Verhältnis

Energiekennzahl

Punkte

0,8

36

60

0,8

10

90

0,2

20

60

0,2

10

90




Nachhaltigkeit

 

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

    Punkte

Heizungsanlage mit erneuerbarer Energie bzw. biogene Fernwärme

20

alternativ dazu Heizungsanlage mit Biogasäquivalent im Ausmaß von mindestens 33% in Kombination mit einer Solaranlage

   (15)

alternativ dazu monovalente Wärmepumpenanlagen oder Anschluss an Fernwärme aus Kraftwärmekoppelungsanlagen

(20)

kontrollierte Wohnraumlüftung

5

Solaranlagen (oder Wärmepumpenanlagen) zur Warmwasserbereitung

10

Photovoltaik

10

ökologische Baustoffe

bis zu 15

Sicherheitspaket

bis zu 3

begrüntes Dach

bis zu 4

ökologische Garten- Freiraumgestaltung

3

Abstellanlagen für Kraftfahrzeuge in Tiefgaragen oder in Parkdecks mit mindestens zwei Geschoßen

4

alternativ dazu Abstellanlagen für Kraftfahrzeuge innerhalb oder in Garagen außerhalb des geförderten Gebäudes

(2)

Die maximale Punkteanzahl für Basis Energieausweis und Nachhaltigkeit ist bei 100 Punkten gegeben.

Darüber hinaus ist die Zuerkennung von Punkten für Barrierefreies Bauen, Lagequalität, Passivhaus, Kleinteiligkeit und Evaluierung möglich (Zusatzförderung).




Barrierefreies Bauen

Barrierefreies Bauen - Allgemein

Barrierefreies Bauen

Punkte

Aufzug:
(Treppenlift ist ausgeschlossen)

5 Punkte
pro Stiege/
Block

Barrierefreie Wohnungen
vollständig barrierefrei

 5 Punkte
pro Wohnung

Voraussetzung
barrierefrei erreichbar

Barrierfreie Maisonnettewohnungen
auf 1 Ebene vollständig barrierefrei oder auf 2 Ebenen innenliegender Aufzug / Treppenlift nachrüstabr und ein WC mit Waschmöglichkeit (Barrierefreiheit nicht erforderlich) auf der "Wohn-, Küchenebene"

 5 Punkte
pro Wohnung

Voraussetzung barrierefrei erreichbar

Reihenhäuser barrierefrei
auf 1 oder 2 Ebenen anpassbar, bei 2 Ebenen innenliegender Aufzug / Treppenlift nachrüstabr und ein WC mit Waschmöglichkeit (Barrierefreiheit nicht erforderlich) auf der "Wohn-, Küchenebene"

 8 Punkte
pro Reihenhaus
Voraussetzung barrierefrei erreichbar




Lagequalität

 

Lagequalität

Punkte
Lagequalität, Infrastruktur, Bebauungsweise

bis zu 15

Wohnungseigentum in der Zentrumszone oder im Bauland/ Kerngebiet

bis zu 20




Passivhaus

Passivhaus

Punkte
Errichtung eines Wohnhauses in Passivhausbauweise mit einer errechneten Energiekennzahl von ≤ 10 kWh/m².a (Referenzklima)10

Hinweis:
Für die Errichtung eines energieoptimierten Gebäudes in Passivhausbauweise ist eine weiterführende gewissenhafte Gebäudeenergieplanung unerlässlich. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die nach dem OIB-Verfahren berechnete Energiekennzahl (EKZ) von 10 kWh/m2a von der mit detaillierteren Simulations- oder Passivhausberechnungen ausgewiesenen EKZ abweicht und möglicherweise optimistischere Ergebnisse liefert.

Ausgewiesene Passivhäuser erfordern daher zum Nachweis der Passivhaustauglichkeit des Gebäude- und Haustechnikentwurfs in weiterer Folge die Berechnung mit geeigneten Passivhausdimensionierungsprogrammen.



Kleinteiligkeit

 

Kleinteiligkeit

Punkte
Errichtung einer Wohnhausanlage mit bis zu 12 Wohneinheiten.

10




Evaluierung

 

Evaluierung

Punkte
Überwachung und Regulierung des Heiz- und Warmwasser-Bereitstellungssystems über 3 Jahre nach Benutzbarkeit durch ein externes Unternehmen.

3




Betreutes Wohnen

Eine weitere Zuerkennung von 40 Punkten ist für die Wohnform "Betreutes Wohnen" möglich, welche insbesondere Menschen mit besonderen Bedürfnissen und Menschen, die altersbedingt Einschränkungen in Kauf nehmen müssen, eine selbständige Lebensführung ermöglicht:

  • Barrierefreie Ausführung des Gebäudes, das heißt der Zugang ins Gebäude und in die Wohnung muss barrierefrei sein und auch das barrierefreie Bewegen in der Wohnung inklusive Sanitärbereich ist zu gewährleisten 
  • Aufzug
  • Aufenthalts-/Gemeinschaftsraum für die Bewohner (beispielsweise: Lese-, Internet- und Fernsehraum); Mindestgröße 3 m²/WE, mindestens jedoch 20 m²
  • Raum für Betreuer und allenfalls für einfache ärztliche Versorgung 
  • Notrufsystem (nachrüstbar innerhalb 24 Stunden)
  • die Wohnungsgröße sollte 45 m² bis 65 m² betragen
  • geeignete Infrastruktur, Gemeindeamt, behördliche Einrichtungen, Nahversorgung und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sind ausreichend vorhanden und gut erreichbar 
  • die Vergabe darf nur in Miete erfolgen
  • Abstimmung einer geeigneten Betreuungsorganisation mit dem zuständigen Regierungsmitglied der NÖ Landesregierung für Soziales;
    Bekanntgabe dieser Organisation vor Zusicherung;
    Abschluss einer Vereinbarung über ein Betreuungsgrundpaktet durch den zukünftigen Nutzer einer Wohnung

Die Zuerkennung von Punkten aus der Barrierefreiheit und der Lagequalität ist für Betreutes Wohnen nicht möglich.

Förderungen dürfen nur nach Maßgabe der für diese Wohnform gewidmeten Mittel zuerkannt werden.



Junges Wohnen

Für die Wohnform "Junges Wohnen" ist die Zuerkennung von 20 Punkten möglich:

  • die Wohnungsgröße beträgt maximal 60 m²; die Verbindung von 2 Wohnungen gemäß § 32 ist nicht möglich
  • die Vergabe darf nur in Miete erfolgen
  • der Finanzierungsbeitrag darf höchstens Euro 4.000,00 betragen
  • das Objekt muss auf einem Baurechtsgrund errichtet werden
  • Die Bewohner dürfen zum Zeitpunkt der Anmietung das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Bei Ehepartnern oder Lebenspartnerschaften muss mindestens einer der Partner die Anforderung erfüllen.

Förderungen dürfen nur nach Maßgabe der für die Wohnform gewidmeten Mittel zuerkannt werden. Eine Zusatzförderung gemäß Lagequalität kann nicht zuerkannt werden.

Die Förderung "Junges Wohnen" ist bis 31.12.2016 befristet.



 

Ermittlung der Förderungshöhe: BERECHNUNG EKZ UND PUNKTE (bitte bis zur entsprechenden Überschrift hinunter gehen)

 


Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes für den Wohnungsbau

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wohnungsförderung
E-Mail: post.f2auskunft@noel.gv.at
Tel: 02742/22133, Fax: 02742/9005-15395

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 7a

Lageplan, Adressen aller Dienststellen

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Letzte Änderung dieser Seite: 12.03.2015

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