Flurbereinigungen und Kulturlandvögel

Projektkurzbeschreibung / -ziele:

Heckenlandschaft
Heckenlandschaft© Leopold Sachslehner

Flurbereinigungen prägen seit etwa 100 Jahren das Bild der Ackerlandschaften Ostösterreichs. Seither hat sich das Landschaftsgefüge vielerorts verändert: einerseits sind Hecken, Raine und Feldwege verschwunden, andererseits kam mit den Bodenschutzanlagen ein neues Element in die Landschaft. Aus vogelkundlicher Sicht gibt es bisher keine Untersuchungen, die diese Veränderung bewerten würde, obwohl Vögel ausgezeichnete Bioindikatoren sind.

Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden im Jahr 1999 in Münichsthal (Bezirk Mistelbach) sämtliche naturnahen Landschaftselemente des Agrarlandes erhoben und die Reviere von Goldammer und Neuntöter, zwei typische Kulturlandvögel, kartiert. Im Jahre 2002 wurde ebendort ein Flurbereinigungsverfahren mit Begleitmaßnahmen wie Neuordnung der Flur, Auspflanzung von Windschutzstreifen, Anlage von Retentionsbecken und die Befestigung von Feldwegen, durchgeführt. 2008 wurden die Landschaftselemente in Münichsthal erneut erhoben und eine Revierkartierung von Goldammer und Neuntöter durchgeführt. Die Ergebnisse wurden mit jenen aus dem Jahr 1999 (vor der Kommassierung) verglichen, um die Auswirkungen von Flurbereinigungen auf gehölzgebundene Kulturlandvögel zu untersuchen.

 

Projektstart: 2008

 

Projektende: 2009

 

Aktueller Projektstatus: abgeschlossen

 

Betroffene Regionen: Weinviertel

 

Projektträger: AVL ARGE Vegetationsökologie und Landschaftsplanung GmbH

 

Projektbericht: im Downloadbereich verfügbar

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Letzte Änderung dieser Seite: 4.5.2017
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