28.09.2015 | 10:26

Landesrechnungshof bestätigt Effizienz des noeHIT-Systems in NÖ Landesheimen

LR Schwarz: Moderne und komplexe IT-Gesamtlösung für 57 Betriebe mit 1.700 IT-Arbeitsplätzen und 6.500 Userinnen und Usern

„noeHIT" steht für „Niederösterreichische Heime Informationstechnologie" und wurde vor rund zehn Jahren als Organisationsentwicklungsprojekt für die Pflege- und Jugendheime des Landes Niederösterreich entwickelt und sukzessive in den Häusern implementiert. Zielsetzung war, durch den Einsatz modernster Informationstechnologie und elektronischer Datenverarbeitung eine effektive und effiziente Betriebsführung für alle Heime sicherzustellen. „Ich freue mich, dass der Landesrechnungshof in seinem aktuellen Bericht unserem noeHIT-Projekt in den NÖ Landesheimen ein hohes Maß an Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Zielerreichung bescheinigt. Nicht nur die Gesamtkosten sind punktgenau eingehalten worden, sondern auch die Effizienzpotenziale mehr als erfüllt worden", berichtet Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz aus aktuellem Anlass.

 „Auch bei der landesinternen Evaluierung durch die Abteilung Landeskrankenanstalten und Landesheime wurde bei der Analyse festgestellt, dass die beim Start des Projektes formulierten Annahmen von Effizienzsteigerungen und sonstigen Synergien eingetroffen sind und sich die seitens des Landes ab 2004 getätigten Investitionen bereits ab Jahreswechsel 2012/2013 amortisiert haben", erläutert Schwarz.

Bei noeHIT handelt es sich um ein österreichweit vorbildhaftes, komplexes IT-System für insgesamt 57 Betriebe (48 Landespflege- und neun Jugendheime) mit 5.400 Beschäftigten, 1.700 IT-Arbeitsplätzen und insgesamt 6.500 Userinnern und Usern.

„Das Projekt noeHIT zeigt auch, was mit einem maßgeschneiderten IT-System möglich ist. Und ebenso, welche Perspektiven sich durch innovative Technik auftun, damit zuallererst Menschen und nicht Daten ‚gepflegt‘ werden können", betont Schwarz.

Mit seinen komplexen Anwendungen und vielen Schnittstellen (z.B. zu diversen Abteilungen des Amtes der NÖ Landesregierung, Bezirkshauptmannschaften, Krankenkassen, etc.) konnte neben dem gewünschten Steuerungseffekt eine nicht unwesentliche Verwaltungsvereinfachung und damit Arbeitserleichterung und Entlastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Heimen erreicht werden, was wiederum im Sinne der Zielsetzung zu mehr Zeitressourcen für die Bewohnerinnen und Bewohner bzw. Klientinnen und Klienten führte.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war auch, dass man von Beginn an im Projektmanagement auf die aktive Einbindung des Personals gesetzt habe. Bis zu 60 Personen waren und sind bis heute in der Projektorganisation tätig, dankt die Landesrätin allen Beteiligten. Bei einem so großen Gesamtbetrieb mit 57 Standorten und einem Jahresumsatz von rund 300 Millionen Euro sei es unerlässlich, zeitgemäße und effiziente Mittel zur Steuerung sowohl auf lokaler als auch auf zentraler Ebene in der Hand zu haben, so die Landesrätin.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Mag. (FH) Dieter Kraus, Telefon 02742/9005-12655, e-mail dieter.kraus@noel.gv.at.

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