27.04.2015 | 08:36

LH Pröll: Naturpark als „wunderschöne Brücke zwischen den Generationen"

Eröffnung der Landesausstellung 2015 am Standort Wienerbruck

Eröffnung der Landesausstellung 2015 am Standort Wienerbruck: Bürgermeister Christian Kogler (Gemeinde Puchenstuben), Mag. Andreas Purt, Geschäftsführer der Naturpark Ötscher-Tormäuer GmbH, Bürgermeisterin Renate Gruber (Gemeinde Gaming), Bürgermeisterin Petra Zeh (Gemeinde Annaberg), Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bürgermeisterin Waltraud Stöckl (Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz), Landesausstellungs-Geschäftsführer Kurt Farasin und Bürgermeister Alfred Hinterecker (Gemeinde Mitterbach/Erlaufsee) mit Marketenderinnen des Musikvereins Annaberg. (v.l.n.r.)
Eröffnung der Landesausstellung 2015 am Standort Wienerbruck: Bürgermeister Christian Kogler (Gemeinde Puchenstuben), Mag. Andreas Purt, Geschäftsführer der Naturpark Ötscher-Tormäuer GmbH, Bürgermeisterin Renate Gruber (Gemeinde Gaming), Bürgermeisterin Petra Zeh (Gemeinde Annaberg), Elisabeth Pröll, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bürgermeisterin Waltraud Stöckl (Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz), Landesausstellungs-Geschäftsführer Kurt Farasin und Bürgermeister Alfred Hinterecker (Gemeinde Mitterbach/Erlaufsee) mit Marketenderinnen des Musikvereins Annaberg. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Als „Kompliment an die Ötscher-Region" bezeichnete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Landesausstellung 2015, die er vergangenen Freitag unter dem Titel „Ötscher:Reich - Die Alpen und wir" an den Standorten Neubruck, Frankenfels-Laubenbachmühle und Wienerbruck eröffnete.

Der Naturpark Ötscher-Tormäuer habe jetzt schon einen hohen Stellenwert, so Landeshauptmann Pröll im Gespräch mit den Moderatoren Christiane Teschl und Wolfram Pirchner. „Wir haben rund 100.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr", so Pröll. Der Naturpark sei „eine wunderschöne Brücke zwischen den Generationen", so müsse die ältere die jüngere Generation motivieren, sich mit der Natur auseinanderzusetzen, so der Landeshauptmann. Mit den Investitionen in Wienerbruck habe man die Basis für eine touristische Weiterentwicklung geschaffen. Mit der Landesausstellung habe man die „Chance, sich mit der Natur auseinanderzusetzen und zu harmonisieren", so Pröll.

Der Zugang der Menschen zur Natur liege hier darin, das Erbe, das wir übernommen hätten, den nachfolgenden Generationen weiterzugeben. „Wir haben eine tolle Plattform, auf der wir weiterbauen können. Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen hierherkommen und die Landesausstellung an den drei Standorten besuchen", so Pröll. Der Landeshauptmann bedankte sich bei den Wissenschaftlern für die inhaltliche Gestaltung der Landesausstellung, bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für ihr Engagement sowie bei der Bevölkerung, die immer hinter dem Projekt gestanden sei. Er hoffe, „dass die Inputs spürbar sein werden - nicht nur im heurigen Jahr, sondern auch darüber hinaus".

Unter den zahlreichen Ehrengästen am Standort Wienerbruck waren Landesrat Ing. Maurice Androsch, der Dritte Nationalratspräsident Franz Gartner, der deutsche Botschafter Detlev Rünger, der tschechische Kreisrat Martin Hyský (Vysočina), Superintendent Mag. Paul Weiland, Landesamtsdirektor Dr. Werner Seif, St. Pöltens Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, der internationale Ausstellungsgestalter Beat Gugger, Alpenforscher Prof. em. Dr. Werner Bätzing, Wirtschafts- und Sozialhistoriker Univ.-Prof. Dr. Ernst Bruckmüller, Ausstellungsgestalter Gerhard Proksch sowie die Bürgermeister der Standortgemeinden Petra Zeh (Gemeinde Annaberg), Christine Dünwald (Gemeinde Scheibbs), Waltraud Stöckl (Gemeinde St. Anton an der Jeßnitz) und Franz Größbacher (Gemeinde Frankenfels). Diese sprachen im Interview mit den Moderatoren von einem „Tag der Freude und Emotionen".

Das Kraftwerk sei als Schaukraftwerk mit Nachnutzung für die Landesausstellung umgestaltet worden, um den Besuchern Einblicke in den Bau und Betrieb des Kraftwerkes sowie die Elektrifizierung der Mariazellerbahn zu geben, so EVN-Vorstandsdirektor Dr. Peter Layr. Der Stausee sei revitalisiert worden und am Dach des Naturparkzentrum Ötscher-Basis sei eine Photovoltaikanlage installiert worden. NÖVOG-Geschäftsführer Dr. Gerhard Stindl betonte, dass die Gemeinden nicht nur ein Bekenntnis für die Mariazellerbahn abgelegt, sondern auch etwas für deren Erhalt getan hätten. „Heute sehen wir den Erfolg. Wir haben 50 Prozent mehr Fahrgäste in einem Jahr erreicht und 100 Arbeitsplätze in dem Bereich geschaffen", so Stindl. „Wir wollen die Begegnung mit der Bevölkerung und das war auch der Grund, warum wir seit über zwei Jahren so eng mit der Bevölkerung zusammenarbeiten", sprach Landesausstellungs-Geschäftsführer Kurt Farasin von einer „außergewöhnlichen" Landesausstellung. Über 600 Menschen aus der Bevölkerung hätten das gestaltet, was heute spürbar sei, so Farasin.

Musikalisch gestaltet wurde die Eröffnungsveranstaltung am Standort Wienerbruck von Musikverein Annaberg, der Familienmusik Größbacher und Tannberger Vierg\'sang. Nach dem Festakt spielte Mnozil Brass ein Konzert.

Von Frankenfels-Laubenbachmühle aus erreichen die Gäste der Landesschau mit der neuen „Himmelstreppe" der Mariazellerbahn in nur 45 Minuten das neu errichtete Naturparkzentrum Ötscher-Basis am Eingang zu den Ötschergräben. Hier steht die Begegnung mit dem Ötscher im Vordergrund. Nicht umsonst wurden die Ötschergräben im September 2011 vom österreichischen Alpenverein und „Österreichs Wanderdörfern" zur schönsten Wanderung Österreichs gewählt. Vom gemütlichen Spaziergang bis zur ordentlichen Wanderung lockt hier die Exkursion ins „Ötscher:Reich". Eigens ausgebildete Naturvermittlerinnen und Naturvermittler aus der Region präsentieren ihren persönlichen Zugang zur faszinierenden Natur des alpinen Mostviertels. Für Rast- und Übernachtungsmöglichkeiten ist nicht nur im neu eröffneten Schutzhaus Vorderötscher gesorgt.

Nähere Informationen: Niederösterreichische Landesausstellung, Sabrina Gmeiner, B.A., Telefon 02742/908046-654, 0664/60499-654, e-mail sabrina.gmeiner@noe-landesausstellung.at, http://www.noe-landesausstellung.at/.

 

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