23.03.2005 | 10:14

„Ostereier – natürlich bunt gefärbt“

„die umweltberatung“ empfiehlt Bio- oder Freilandeier

Das Angebot an gefärbten Eiern in den Geschäften ist groß, das eigenhändige Färben hat sich als Tradition aber trotzdem gehalten. In diesem Zusammenhang informiert die „umweltberatung“ Niederösterreich in dem neuen Folder „Ostereier – natürlich bunt gefärbt“ darüber, wie viele Pflanzen schon in langer Tradition zum Färben verwendet werden. So lässt sich mit Blättern, Früchten und Wurzelteilen eine schöne Farbpalette von Gelb-, Grün- und Violett-Tönen erreichen. Dass sich Zwiebelschalen gut zum Eierfärben eignen, ist bekannt. Aber auch Birkenblätter, Heidelbeeren, Brennnesseln, Preiselbeersaft und Johanniskraut färben die Eierschale wunderschön und sind sehr einfach in der Anwendung. Das goldgelbe Pulver der Curcuma-Wurzel sowie der Saft roter Rüben sorgen ebenfalls für natürlich bunte Farben auf den Ostereiern.

Zudem rät „die umweltberatung“, für das Osterfest Eier aus biologischer Landwirtschaft zu kaufen, die aus der Freilandhaltung stammen. Während einem Käfighuhn lebenslang nur ein Käfigboden in der Größe eines dreiviertel DIN-A-4-Blattes zur Verfügung steht, unterstützt man durch den Kauf von Eiern mit dem Schriftzug „Freilandhaltung“ eine artgerechte Tierhaltung. Sonne, Bewegungsfreiheit und entsprechendes Futter machen sich schließlich auch für den Konsumenten bezahlt: Eine Studie des Instituts für Ernährungswissenschaften zeigt, dass der Gehalt an Vitamin A und der Vitaminvorstufe Carotinoiden in Freilandeiern wesentlich höher ist.

Nähere Informationen: „die umweltberatung“, Telefon 01/803 32 32, www.umweltberatung.at.


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