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24.02.2015 | 14:24

16. Benefiz-Suppenessen im NÖ Landhaus

LH Pröll: „Wichtiges Zeichen der Menschlichkeit"

Benefiz-Suppenessen im NÖ Landhaus: Zweiter Landtagspräsident Mag. Johann Heuras, Sonnentor-Gründer und Suppenrezeptspender Johannes Gutmann, Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, kfb-Projektpartnerin Juana  Aydas aus Nicaragua, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die stellvertretende Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, Elfriede Gindl, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka. (v.l.n.r.)
Benefiz-Suppenessen im NÖ Landhaus: Zweiter Landtagspräsident Mag. Johann Heuras, Sonnentor-Gründer und Suppenrezeptspender Johannes Gutmann, Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz, kfb-Projektpartnerin Juana Aydas aus Nicaragua, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die stellvertretende Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, Elfriede Gindl, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng und Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka. (v.l.n.r.)© NLK Diese Datei steht nicht mehr zum Download zur Verfügung. Bild anfordern

Die Katholische Frauenbewegung der Diözese St. Pölten veranstaltete heute, Dienstag, im Rahmen der Aktion „Familienfasttag" das traditionelle Benefiz-Suppenessen in den Räumlichkeiten des NÖ Landhauses in St. Pölten. Das Jahresthema der Aktion lautet heuer „Wirtschaft FAIRändern - solidarisch leben". Das Rezept der „Gute-Laune-Suppe" stellte Johannes Gutmann, der Gründer von Sonnentor, zur Verfügung.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll sagte, dass das Benefiz-Suppenessen mittlerweile eine Tradition sei, immerhin werde die Veranstaltung heuer bereits das 16. Mal organisiert. „In der heutigen Zeit Traditionen hochzuhalten ist nicht selbstverständlich, aber in dieser schnelllebigen Zeit ist es wichtig, an Traditionen festzuhalten", so Pröll. Diese seien „ein Fingerzeig am Weg nach vorne". „Das Fastensuppenessen ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass wir uns herausreißen aus der Unübersichtlichkeit und Hektik des Alltags, um sich selbst wieder spüren zu können", so der Landeshauptmann.

Das Fastensuppenessen sei „ein wichtiges Zeichen der Menschlichkeit", so Pröll. Es sei ein Zeichen dafür, „andere nicht zu vergessen", denn wir hätten „Verantwortung gegenüber jenen, die nicht mitkommen". „Hilfe zur Selbsthilfe zu vermitteln" sei daher ganz wichtig und schaffe Nachhaltigkeit. Abschließend sagte Pröll, dass das Fastensuppenessen ein „wichtiges Zeichen" dafür sei, „christlichen Grundsätzen zu folgen". Es sei ein „deutliches Signal dafür, dass es wesentlich besser für die Menschen ist, in Toleranz miteinander umzugehen als im Gegeneinander".

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng bedankte sich bei der Katholischen Frauenbewegung für die „Mobilisierung, mitzuhelfen". Die Aktion habe eine „großartige Wirksamkeit" und man sehe, dass der christliche Geist dahinter stecke.

Durch die Veranstaltung führte die stellvertretende Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, Elfriede Gindl. Anna Raab vom kfb-Arbeitskreis Entwicklungszusammenarbeit, sagte, dass das heurige Jahresthema „Wirtschaft FAIRändern - solidarisch leben" bewusst gewählt worden sei, da die „Schere zwischen arm und reich immer größer" werde. „Wir möchten Wirtschaft FAIRändern", so Raab. In Nicaragua, dem ärmsten Land Mittelamerikas, haben Frauen kaum Chancen auf Schul- und Berufsausbildung. Seit sich die Partnerorganisation Fundación entre Mujeres (FEM) in zwölf Ländern im Norden des Landes engagiert, hat sich das Leben von über 350 Frauen und Familien nachhaltig verändert. Einen Einblick in die Arbeit gab Juana Aydas aus Nicaragua. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom „Singkreis Steiner" aus Bischofstetten.

Nähere Informationen: Katholische Frauenbewegung der Diözese St. Pölten, Telefon 02742/324-3373, e-mail kfb.stpoelten@kirche.at, http://kfb.kirche.at/, http://www.teilen.at/.

 

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