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Daten und Fakten - Die NÖ Mobilitätsanalyse

Landesweite Verkehrsverhaltensbefragung – Worum geht es dabei?

„Die Verkehrsplanung ist auf das Wissen, welches Verkehrsmittel die einzelnen Personen benutzen, aber auch deren Beweggründe dafür, angewiesen.

Das Niederösterreichische Landesverkehrskonzept ist ein Instrument, das dieses Wissen mit den Maßnahmen und Zielen zu einem Handlungsrahmen vereint. Es werden regelmäßig landesweite Befragungen durchgeführt und das Niederösterreichische Landesverkehrskonzept (seit 1991) damit adaptiert.

Durch die hohe Beteiligung und Mitarbeit der niederösterreichischen Haushalte liegt nunmehr eine fundierte Datenbasis für unsere zukünftige Arbeit vor", so Landesrat Heuras.

 

Bei der vorliegenden Erhebung (Befragung 2008) wurde die Mobilität und das Verkehrsverhalten der NiederösterreicherInnen erhoben. Insgesamt haben sich 9.300 Personen aus 4.041 Haushalten an der Befragung beteiligt

Ergebnisse im Überblick:

Für den Großteil der Haushalte (91 %) befindet sich eine Bus-Haltestelle in fußläufiger (rund 7 Minuten Gehzeit) Entfernung. Auch die fußläufige Erreichbarkeit einer Bahn-Haltestelle ist für mehr als zwei Drittel der niederösterreichischen Haushalte gegeben.

Derzeit verfügt ca. nur jede fünfte Person in Niederösterreich über eine Zeitkarte (Wochen-, Monats- Jahreskarte bzw. Schülerzeitkarte) für Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn.


Diagramm werktägliche Verkehrsmittelwahl 2008

Öffentliche Verkehrsmittel werden am Sonntag kaum benutzt (2 %).

Über 95 % der Haushalte in NÖ besitzen einen oder mehrere Pkw. Bei den Haushalten ohne Pkw handelt es sich zum Großteil um Einpersonenhaus­halte älterer Menschen.

Mehr als die Hälfte aller Wege (53 %) werden mit dem Pkw zurückgelegt. Die durchschnittliche Länge einer Wegstrecke beträgt 16 km.


Diagramm Werktägliche Weglängenverteilung

41 % aller Pkw-Wege sind kürzer als 5 Kilometer und könnten als Potential für Radwege herangezogen werden.

Bereits die Hälfte aller Wege werktags sind Freizeit-, Einkaufs- bzw. private Erledigungen und daher in die Verkehrsplanung nur sehr schwer einzuarbeiten. Tendenz für diese „Erledigungs-Fahrten" mit dem Pkw ist steigend.

 

Jugendmobilität

Sowohl der Radwegeanteil sowie der Fußwegeanteil liegt bei den Jugendlichen zwischen 13 und 26 Jahren mit durchschnittlich 4 % bzw. 11 % unter den Durchschnittswerten der Gesamtbevölkerung in NÖ.

Über ein Drittel der Jugendlichen benutzen regelmäßig den Öffentlichen Verkehr. Anteil der Gesamtbevölkerung in NÖ liegt bei 13 %.

 

Mobilität und Sport

61 % der Befragten geben an im letzten Jahr aktiv Sport ausgeübt zu haben. Ein Drittel der sportlich aktiven Personen erreicht die Sportaktivität zu Fuß, weitere 24 % mit dem Fahrrad. 40 % erreichen ihre Sportaktivität mit dem Pkw (auch Mitfahrer). Lediglich 3 % benutzen zur Anreise Öffentliche Verkehrsmittel.



Weiterführende Informationen

Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.

Ihre Kontaktstelle des Landes für die NÖ Mobilitätsanalyse

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Gesamtverkehrsangelegenheiten
E-Mail: post.ru7@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-14971, Fax: 02742/9005-14950

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 16

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Letzte Änderung dieser Seite: 09.04.2010

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