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Zivilschutz-Probealarm am 1. Oktober 2016

Disponenten der Landeswarnzentrale Niederösterreich
Disponenten der Landeswarnzentrale NÖ

Österreichweiter Zivilschutz-Probealarm am 1. Oktober 2016

Seit 1998 findet an jedem ersten Samstag im Oktober österreichweit eine Sirenenprobe statt.

Am Samstag, den 1. Oktober 2016 findet zwischen 12:00 und 12:45 Uhr in Österreich der jährliche bundesweite Zivilschutz-Probealarm statt, bei dem gleichzeitig ca. 8.200 Sirenen getestet werden. Die an jedem ersten Samstag im Oktober vorgesehene Alarmierung dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen, andererseits soll die Bevölkerung mit der Bedeutung der Warnsignale vertraut gemacht werden.

Österreich hat als eines der wenigen Länder in Europa sowohl ein flächendeckendes Sirenenwarnsystem als auch eine koordinierte Alarmierungsmöglichkeit über die Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter (EKC) des Innenministeriums. Diese Einrichtung ist für das von Bund und Ländern gemeinsam zu betreibende Warn- und Alarmsystem verantwortlich und zugleich Kontaktstelle für Katastrophen- und Krisenfälle im Ausland.

Informationen über die Massenmedien einschließlich des ORF sollen dafür sorgen, dass der Probealarm nicht mit einem echten Alarm verwechselt wird und besorgte Bürger die Notrufnummern blockieren. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Informationsblatt erstellt. Die englische Fassung des Informationsblattes ist speziell für den Fremdenverkehrsbereich gedacht.

Infoblatt Zivilschutzalarm in English (BMI)

Die Sirenenprobe sieht zwischen 12:00 und 12:45 Uhr folgende vier Signale vor: 

"PROBE" - Zunächst sollen für 15 Sekunden alle Sirenen "probeweise" heulen.

"WARNUNG" - Dann folgt ein drei Minuten anhaltender Dauerton, der im Ernstfall vor einer herannahenden Gefahr warnt. Hier sollte man in einer echten Krisensituation das Radio oder den Fernseher einschalten, um sich über entsprechende Verhaltensmaßnahmen zu informieren.

"ALARM" - Ein 60 Sekunden dauernder auf- und abschwellender Heulton bedeutet "Alarm". Im Ernstfall wären hier schützende Bereiche oder Räume aufzusuchen und die über Radio und TV durchgegebenen Maßnahmen zu befolgen.

"ENTWARUNG" bedeutet der abschließende, eine Minute anhaltende Dauerton.

Entsprechende Zusatzinformationen erfolgen wieder über Hörfunk und Fernsehen.

Die Funktionstüchtigkeit der Sirenen wird in allen Bundesländern an Ort und Stelle überprüft. Das Ergebnis wird über die Bezirks- und Landeswarnzentralen an die Bundeswarnzentrale im EKC des Innenministeriums weitergeleitet und ausgewertet.

Zuletzt mussten in Niederösterreich im Zuge des Katastrophenhochwassers im Juni 2013 mehrmals Zivilschutzsignale zur Warnung der Bevölkerung von der Landeswarnzentrale ausgelöst werden.


elektronische Sirene der Gemeinde Dürnstein in der Wachau
elektronische Sirene mit Empfangsantennen

Erfolgreicher Zivilschutz - Probealarm der letzten Jahre in NÖ

2015 wurden beim Zivilschutz- Probealarm ein Totalausfall von 3 Sirenen gemeldet. Zusätzlich wurde ein Teilausfall von 8 Anlagen verzeichnet. Somit konnte im Jahr 2015 ein positives Gesamtergebnis von 99,55 Prozent erreicht werden.

 2014 wurde bei drei Sirenen ein Totalausfall und bei acht Sirenen ein Teilausfall während der Aussendung der drei Zivilschutzsignale verzeichnet. Dies bedeutet, dass 99,5 Prozent der Sirenen funktioniert haben.

Bei der Sirenenprobe am 5. Oktober 2013 haben in Niederösterreich nur drei von 2450 Sirenen im Rahmen des österreichweiten Zivilschutz-Probealarmes den Dienst verweigert. Bei sieben Sirenen kam es zu Teilausfällen während der vier Sirenenprogramme, die zwischen 12.00 und 13.00 Uhr ausgestrahlt wurden. 

Im Jahr 2011 wurde ebenfalls nur bei drei Sirenen, 2012 bei vier Sirenen ein Totalausfall festgestellt. 

Diese hohe Verfügbarkeit des Niederösterreichischen Warn- und Alarmsystems ist der professionellen Arbeit der Techniker der Funkwerkstätte des NÖ Landesfeuerwehrverbandes zu verdanken.



Zivilschutzsignale

Die Zivilschutzsignale dienen der Warnung und Alarmierung der Bevölkerung vor einer herannahenden bzw. drohenden Gefahr. Ziel ist die Bevölkerung zum Einschalten der Radio- und Fernsehgeräte zu bewegen. ACHTUNG: Informationen werden vornehmlich über den Österreichischen Rundfunk kommuniziert. 

- Radiogeräte auf Hitradio Ö3 einstellen, da die Ö3 Nachrichtenredaktion 24h besetzt ist

- Beachtung der Verhaltensregeln, die Ihnen mitgeteilt werden.

Im Anlassfall bleibt meist nur wenig Zeit sich optimal vorzubereiten. Daher empfehlen wir Ihnen sich auf bekannte Gefährdungsszenarien in ihrem Umfeld vorzubereiten (z.B. Hochwasser). Wertvolle Informationen zur Gefährdungseinschätzung bzw. Selbstschutztipps erhalten Sie im Sicherheitsinformationszentrum ihrer Gemeinde und beim NÖ Zivilschutzverband.

Nutzen Sie eventuell die Vorteile des Bürger-SMS , wo sie regelmäßig Sicherheitstipps für zuhause, Beruf und Familie direkt auf Ihr Mobiltelefon bekommen und das völlig kostenlos.



Darstellung der Zivilschutzsignale


Signal Feuerwehralarmierung

Vielerorts werden zur raschen Alarmierung von Feuerwehreinsatzkräften die Zivilschutzsirenen mit einem eigenen Feuerwehrsignal verwendet.



Darstellung des Feueralarmes

Dauerton 3 x 15 Sekunden mit einer Unterbrechung von 2 x 7 Sekunden

Das Signal kann im Bedarfsfall, wenn etwa noch Einsatzkräfte benötigt werden, wiederholt werden!



Akustische Zivilschutzsignale

Hörproben der verschiedenen Signale.



Zivilschutzwarnung (mp3-Datei, 699kb)
Zivilschutzalarm (mp3-Datei, 700kb)
Zivilschutzentwarnung (mp3-Datei, 499kb)
Feuerwehralarmierung (mp3-Datei, 787kb)

Sirenenprobe

Jeden Samstag um die Mittagszeit, Dauerton von 15 Sekunden



Darstellung der Sirenenprobe

Weiterführende Informationen

Ihre Kontaktstelle des Landes

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Feuerwehr und Zivilschutz
E-Mail: post.ivw4@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13352, Fax: 02742/9005-13520

3430 Tulln, Langenlebarner Strasse 106

Lageplan, Adressen aller Dienststellen

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Letzte Änderung dieser Seite: 29.09.2016

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