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Der lange Weg zum Frauenwahlrecht

90 Jahre Frauenwahlrecht - ein Anlass Resümee zu ziehen
Logo von 90 Jahre Frauenwahlrecht
Tina Hochkogler

Vor 90 Jahren war es soweit. Am 12. November 1918 wurde die Republik Deutsch-Österreich ausgerufen und gleichzeitig das „allgemeine, gleiche, direkte und geheime Stimmrecht aller Staatsbürger ohne Unterschied des Geschlechts" verankert. Von nun an konnten Frauen wählen und sie konnten gewählt werden. 

„Seit damals hat sich vieles geändert. Heute sind Frauen politisch interessiert und engagiert. Trotzdem haben wir Nachholbedarf, denn nur 6 % Frauen in politischen Funktionen in unseren Gemeinden ist zu wenig" fordert Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner eine stärkere Präsenz von Frauen in der Politik.  Österreich war eines der ersten Länder Europas, das Frauen das Wahlrecht zugestand. Ein mutiger und ein notwendiger Schritt in Zeiten des Umbruchs, der beispielgebend für die Herausforderungen der Zukunft ist.





Rückblick: Symposium und Ausstellung im Landhaus St.Pölten am 18.Dezember 2008

Am 18. Dezember 1918 wurde in Österreich die Wahlordnung beschlossen. Basis dafür ist das „allgemeine, gleiche, direkte und geheime Stimmrecht aller Staatsbürger ohne Unterschied des Geschlechtes", das von nun an auch Frauen das Recht zu wählen einräumte. „Österreich war damit eines der ersten Länder Europas, das Frauen das Wahlrecht zugestand. Ein mutiger und ein notwendiger Schritt in Zeiten des Umbruchs, der beispielgebend für die Herausforderungen der Zukunft ist"{/ENDZITAT}, hebt Landtagspräsident Hans Penz die Bedeutung der damaligen Weichenstellungen hervor. 

90 Jahre später ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Frauen politisch aktiv sind und in der Öffentlichkeit stehen. Doch finden immer noch zu wenige Frauen den Weg in politische Entscheidungsfunktionen. „Ich möchte Frauen motivieren, den Schritt in die Politik zu wagen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sich lohnt, politisch mitzugestalten und damit Verantwortung zu übernehmen, wie das Leben von morgen aussehen soll" , so  Landesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.  In der Niederösterreichischen Landesregierung sind von 9 Mitgliedern bereits 4 Frauen. Auf Gemeindeebene allerdings gibt es Nachholbedarf. Von 573 niederösterreichischen Gemeinden werden nur 34 von Bürgermeisterinnen geleitet. „Damit haben wir zwar österreichweit eine Vorreiterrolle. 6 % allerdings zeigen, dass wir noch viel zu tun haben."

Auf Initiative von Landesrätin Mikl-Leitner wird daher im kommenden Jahr eine Veranstaltungsreihe stattfinden, die von der Wanderausstellung „Der lange Weg zum Frauenwahlrecht" und einem Videofilm über die Ereignisse damals und heute begleitet wird.  Gleichzeitig werden Gemeinden und Schulen aufgerufen, selbst Veranstaltungen durchzuführen. Das NÖ Frauenreferat unterstützt dabei organisatorisch und finanziell. Information dazu finden Sie unter: www.noe.gv.at/frauenwahlrecht.

 



Dr.in Isabella Ackerl, Mag.a Anita Lackenberger, Landesrätin Johanna Mikl-Leitner, Agnes Rudda, Eva Rossmann
Fotos Copyright by NLK Raimund Boltz

Landesrätin Johanna Mikl-Leitner und Agnes Rudda
Fotos Copyright by NLK Raimund Boltz

Pauline Gschwandtner, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll
Fotos Copyright by NLK Raimund Boltz



Rückblick: Symposium und Ausstellung in Baden am 16.Februar 2009

Im Fokus standen Frauen in politischen Funktionen. Die Niederösterreichische Landesregierung ist zwar beispielgebend. Immerhin sind von insgesamt 9 Regierungsmitgliedern 4 weiblich. Nachholbedarf gibt es allerdings auf Gemeindeebene, wo von insgesamt 573 Gemeinden lediglich 36 von Frauen geleitet werden.  Auch wenn Niederösterreich damit im Bundesländervergleich an erster Stelle steht, haben Frauen Aufholbedarf.

„Mir ist es wichtig, dass Frauen in den Gemeinden sich nicht nur aktiv in Vereinen und in der Gemeinde engagieren. Ich will auch, dass sie mitreden, mitgestalten und mitentscheiden. Nur dann werden die Bedürfnisse und Anliegen unserer Bevölkerung gesamtheitlich wahrgenommen", sieht Frauenlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner Handlungsbedarf, wenn es um die politische Beteiligung von Frauen geht.  

Am 16. Februar 2009 fand in Baden die Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „Der lange Weg - 90 Jahre Frauenwahlrecht" statt. Ein historisches Datum, denn vor genau 90 Jahren am 16. Februar 1919 durften Frauen in Österreich erstmals wählen. Ein historischer Ort, denn Baden war auch die Geburtsstadt von Marianne Hainisch, einer der Mitbegründerinnen der schulischen Bildung für Mädchen und Vorreiterin der  österreichischen Frauenbewegung. Im Interview erzählten Politikerinnen über ihre Erfahrungen auf dem Weg in die Politik, „Jessas a Weib" war eines der Statements von Männern in der Politik beim Amtsantritt der 2. Nationalratspräsidentin Dr.in Marga Hubinek 1986. Seit damals hat sich einiges geändert, wie Mag.a Regina Geissberger Landesobmann - Stv., NÖ Bauernbund, erzählte. Trotz ihres jugendlichen Alters hat sie schon viele Erfahrungen  auf europäischer Ebene  sammeln können, die sie in ihrer Karriereplanung gut verwerten kann. Trotzdem braucht es nach wie vor konkrete Maßnahmen. Bürgermeisterin LAbg. Erika Adensamer hat ihre Unterstützung als Mentorin für Nachwuchspolitikerinnen angeboten. Weiterbildung und Seminare sind genauso wichtige Bausteine von denen Frauen profitieren können. Anneliese Hasenöhrl, Erwachsenentrainerin, u.a. im Regionalen Mentoring-Programm des NÖ Frauenreferates, sieht darin den Schlüssel zum persönlichen Erfolg.



Mag.a FH Regina Geissberger, Mag.a Anita Lackenberger, DSA Anneliese Hasenöhrl, Bgm. Erika Adensamer, Dr.in Marga Hubinek, Dr. Helmut Leiss, Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Mag.a Karin Scheele, Dr. Hannes Nistl, Dir. Mag Hannes Douschan
NLK

Bgm.in Erika Adensamer, Eleonore Hauer-Roner (Präsidentin des Bundes Österreichischer Frauenvereine), Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner
NLK

DSA Anneliese Hasenöhrl, Bgm.in Erika Adensamer, Dr. Helmut Leiss, Dr.in Marga Hubinek, Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner
NLK



Rückblick: Symposium in Waidhofen an der Ybbs am 30.April 2009

 Veranstaltung zum Frauenwahlrecht in Waidhofen/Ybbs

 

Vor 90 Jahren durften Frauen erstmals ihr Wahlrecht in Österreich ausüben. Bis dahin hatten sie einen weiten Weg zurückzulegen, der in der Ausstellung zum Frauenwahlrecht im Rathaus Waidhofen an der Ybbs anschaulich gezeigt  wird.

Seither hat sich vieles getan. Frauen sind heute gleichberechtigt, doch sind sie auch gleichgestellt? Darüber diskutieren Politikerinnen und Multiplikatorinnen beim Symposium „Frauen in die Politik" in Waidhofen/Y. am 30. April 2009.

 

"Mir geht es vor allem darum, dass mehr Frauen politische Funktionen wahrnehmen und ich möchte ihnen Mut machen, diesen Schritt zu tun. Denn für unsere Anliegen müssen wir auch selbst eintreten, dadurch bekommen sie ein anderes Gewicht, " so Landesrätin, Mag. Johanna Mikl-Leitner, Initiatorin der Veranstaltungsreihe zum Frauenwahlrecht. Aufholbedarf gibt es nicht nur beim  Einkommen, sondern auch bei Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik. In der NÖ Landesregierung ist eine Ausgewogenheit von Männern und Frauen so gut wie gegeben. Von  neun Regierungsmitgliedern sind vier weiblich. Nachholbedarf gibt es allerdings auf Gemeindeebene, wo es in den 573 Gemeinden lediglich 38 Bürgermeisterinnen, also rund 6 Prozent. Waidhofen an der Ybbs hat zurzeit einen regelrechten Frauenschwerpunkt. Einerseits mit der Wanderausstellung zum Frauenwahlrecht, die den Zeitgeist und den Kampf der Frauen um ihre Rechte dokumentiert. Andererseits mit der Sonderausstellung „Die Waffen der Frauen", die auch zeigt, wie sich gesellschaftliche Veränderungen in der Mode widerspiegeln. Durch beide zieht sich das Motto „Nieder mit dem Mieder" als Synonym für die innere und äußere Befreiung der Frauen von gesellschaftlichen Zwängen und Modediktaten, die die Bewegungsfreiheit einschränken.  Nächste Station der der Wanderausstellung zum Frauenwahlrecht ist  Horn, wo am 8. Mai 2009, um 17.oo Uhr, in der Bezirkshauptmannschaft die Eröffnung stattfinden wird. und Gmünd.

 

Bild von li.na.re.:

Mag.a Anita Lackenberger, Ausstellungskuratorin, Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Eleonore Hauer-Rona, Bund österr. Frauenvereine, StR. Franziska Starkl



Vlnr: StR. Franziska Starkl, Bgm. Mag. Wolfgang Mair, Lucia Granser, Mag. Anita Lackenberger, Erika Ebner,  BR Mag. Bettina Rausch, LR Mag. Johanna Mikl-Leitner, Brigtitte Müller Guttenbrunn, LaAbg. Michaela Hinterholzer, Christiane Teschl, Mag. Regina Maderthaner
NLK



Rückblick: Symposium und Ausstellung in Horn am 8. Mai 2009

 

 Veranstaltung zum Frauenwahlrecht in Horn

 

Vor 90 Jahren durften Frauen erstmals ihr Wahlrecht in Österreich ausüben. Seither hat sich vieles getan. Frauen sind heute gleichberechtigt, doch sind sie auch gleichgestellt? Darüber diskutieren Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner und Dr.in Marga Hubinek beim Symposium „Frauen in die Politik" in Horn am 8. Mai 2009.

 

{SPRACHE=de;ZITAI}Tatsache ist, dass Frauen nichts geschenkt wurde. Sie mussten für ihre Rechte kämpfen und in vielen Bereichen haben wir auch heute noch nicht die Gleichstellung erreicht. Umso wichtiger ist es, dass Frauen sich einbringen und auch in der Politik aktiv werden, so Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Initiatorin der Veranstaltungsreihe zum Frauenwahlrecht. Aufholbedarf gibt es nicht nur beim  Einkommen, sondern auch bei Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Politik. In der NÖ Landesregierung ist eine Ausgewogenheit von Männern und Frauen so gut wie gegeben. Von  neun Regierungsmitgliedern sind vier weiblich. Nachholbedarf gibt es allerdings auf Gemeindeebene, wo es in den 573 Gemeinden lediglich 38 Bürgermeisterinnen, also rund 6 Prozent. Ohne Frauen wird es in der Zukunft in der Politik nicht mehr gehen, so Dr.in Marga Hubinek im Interview. Jessas a Weib war eines der Statements von Männern in der Politik beim Amtsantritt der 2. Nationalratspräsidentin Hubinek 1986. Unter dem Motto „Steine im Weg" wurde der Zeitgeist damals anhand von Frauentexten dargestellt und in Lieder die Epochen zum Ausdruck gebracht. Verantwortlich für die Veranstaltung zeichnen Lisa Stern und Pauline Gschwandter. Sie wurden tatkräftig von Bezirkshauptmann Mag. Johannes Kranner und Bürgermeister Alexander Klik unterstützt. Nächste Station  der Wanderausstellung zum Frauenwahlrecht ist  Gmünd, wo am 9. Juni 2009 die Eröffnung stattfindet.

 



Bezirkshauptmann HR Mag. Johannes Kranner;Pauline Gschwandtner, Organisationsteam;Dr.in Isabelle Ackerl, Historikerin;Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner;Dr.in Marga Hubinek, 2. Nationalratspräsidentin a.D. Bürgermeister KommR Alexander Klik
NLK



Rückblick: Symposium und Ausstellung in Mistelbach am 28.Juni 2009

 

90 Jahre Frauenwahlrecht - Symposium und Ausstellung im MZM Mistelbach

 

Die politische Beteiligung von Frauen war nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Frauen mussten einen langen Weg gehen, bis sie ihr Recht zu wählen erlangten. Vor 90 Jahren war es soweit. Am 12. November 1918 wurde das „allgemeine, gleiche, direkte und geheime Stimmrecht aller Staatsbürger ohne Unterschied des Geschlechts" verankert. Am 16. Februar 1919 gaben Frauen erstmals ihre Stimme ab. Österreich war damit eines der ersten Länder Europas, das Frauen das Wahlrecht zugestand.

90 Jahre später ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Frauen politisch aktiv sind und in der Öffentlichkeit stehen. Doch finden immer noch zu wenige Frauen den Weg in politische Entscheidungsfunktionen. Frauen sollen selbst die Initiative ergreifen und nicht darauf warten bis sie aufgefordert werden ein politisches Amt zu ergreifen. Die Voraussetzungen dafür haben sie, jetzt heißt es Mut zu zeigen , so Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner.

 

In der Niederösterreichischen Landesregierung sind von 9 Mitgliedern bereits 4 Frauen. Auf Gemeindeebene allerdings gibt es Nachholbedarf. Von 573 niederösterreichischen Gemeinden werden nur 39 von Bürgermeisterinnen geleitet. Damit haben wir zwar Österreich weit eine Vorreiterrolle. Rund 7 % allerdings zeigen, dass wir noch viel zu tun haben.

 

Im Rahmen des Symposiums diskutierten Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Autorin Dr.in Eva Rossmann, Vizebürgermeisterin Dir.in Brigitte Ribisch und die Medienherausgeberin Eva Dippold über die heutigen Chancen von Frauen in der Politik, welchen Herausforderungen sie begegnen und warum es wichtig ist, sich aktiv einzubringen.

 

Die Wanderausstellung „Der lange Weg - 90 Jahre Frauenwahlrecht": ist von 28. Juni bis 24. Juli 2009 in der M-Zone im Museumszentrum Mistelbach zu besichtigen. Informationen über die nächsten Stationen befinden sich auf der website www.noe.gv.at/frauenwahlrecht

 

Veranstalter: NÖ Frauenreferat, Amt der NÖ Landesregierung, 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1 in Kooperation mit dem Museumszentrum Mistelbach.

 



NR Abg. Dorothea Schittenhelm;  Bezirkshauptmann Dr. Gerhard Schütt; Moderatorin Inge Winder; Stadträtin Dora Polke; Landesrätin Mag.a Johanna Mikl-Leitner; Dr.in Eva Rossmann, Autorin und Köchin; Dir.in Vizebürgermeisterin Brigitte Ribisch; Lilli Dippold, Medienherausgeberin; Dr.in Eleonore Hauer-Rona, Vorstandsmitglied Bund Österr. Frauenvereine Mag.a Dagmar Kunert GFin MZM
NLK

Weiterführende Informationen

Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.

Ihre Kontaktstelle des Landes für Frauenwahlrecht

Amt der NÖ Landesregierung
Frauenreferat
Mag.a Elisabeth Eppel-Gatterbauer E-Mail: post.f3frauenreferat@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-13367, Fax: 02742/9005-13585

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 9

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Letzte Änderung dieser Seite: 20.07.2009

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