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Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramm Niederösterreich

Wissenschaft.Niederösterreich.Am Puls der Zukunft.


Forschung, Technologie und Innovation stellen die entscheidenden Zukunftsweichen für die Wahrung von Lebensqualität in gesellschaftlich-politischer, ökologischer und kulturellen Hinsicht. Sie tragen maßgeblich zu Wohlstand und Sicherheit sowie zur Erhaltung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit und damit zu Wachstum und Beschäftigung bei.

Gemeinsam mit über 450 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft wurde daher ein Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramm (FTI- Programm) für das Bundesland Niederösterreich entwickelt.

Hierfür wurde auf Basis der im Jahr 2013 beschlossenen FTI-Grundstrategie, die die grundlegenden Ziele und Grundsätze der FTI-Politik des Landes Niederösterreich beschreibt, ein partizipativ ausgerichteter Prozess gestartet, in dessen Rahmen über 30 Workshops mit jeweils zehn bis 20 TeilnehmerInnen zu ausgewählten Themenfeldern und Querschnittsmaterien stattfanden. Gemeinsam wurden dabei Ideen, Konzepte und konkrete Maßnahmen zur strategischen Entwicklung des jeweiligen Workshop-Gegenstandes erarbeitet.

Zur Bewertung der Themenfelder und der Relevanz der innerhalb der Themenfelder vorgeschlagenen Projekte und Maßnahmen wurde ein hochkarätig besetzter Lenkungskreis eingerichtet, der schließlich zehn Themenfelder als vorrangig umsetzungsadäquat erachtete. Im Rahmen dieser zehn Themenfelder wurden aus der Vielzahl an vorgeschlagenen Projekten zudem jeweils zwei bis drei als prioritär definiert. Diese werden entsprechend den vorhandenen Ressourcen vordringlich umgesetzt. (Eine Übersicht der priorisierten Projekte je Themenfeld finden Sie hier.)

Durch die Fokussierung auf diese Themenfelder können die öffentlichen Mittel für Wissenschaft und Forschung noch stärker zielgerichtet eingesetzt werden. Dadurch sollen innerhalb der gesetzten thematischen Schwerpunkte kritische Größen erreicht bzw. weiter ausgebaut, die internationale Sichtbarkeit erhöht und wissenschaftliche Exzellenz erreicht bzw. gestärkt werden.

Die in einem Bottom-up-Prozess erarbeiteten Ergebnisse lassen sich zu drei grundlegenden Stoßrichtungen zusammenfassen, die den inhaltlichen Rahmen des FTI-Programmes darstellen:

Natur - Kultur - Lebensqualität:

Das FTI-Programm soll dazu beitragen, die Lebensqualität in Niederösterreich zu sichern und weiter zu verbessern. Es zielt darauf ab, verstärkt die eigene Vergangenheit und das aktuelle gesellschaftliche Umfeld zu erforschen sowie die ökologischen Zusammenhänge und Naturräume besser zu verstehen. Durch nachhaltige Landbewirtschaftung und innovative Nutzung der natürlichen Ressourcen soll der Erhalt der Biodiversität ermöglicht werden.

Ernährung - Medizin - Gesundheit

Das FTI-Programm soll dazu beitragen, medizinische Standards zu verbessern, neue medizinische Technologien zu entwickeln und Lebensmittel mit hoher Qualität zu garantieren. Es zielt darauf ab, durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse ein langes Leben in Gesundheit zu ermöglichen, Lebensmittel und Futtermittel sowie sauberes Wasser zu sichern und medizinische Behandlungsverfahren zu verbessern bzw. zu entwickeln.

Technologie - Produktivität - Wohlstand

Das FTI-Programm soll dazu beitragen, dass Niederösterreich auch in Zukunft ein führender Technologiestandort bleibt. Es zielt darauf ab, heute innovative Technologien zu erforschen,diese morgen anzuwenden, sich vom „Innovation Follower" zum „Innovation Leader zu entwickeln und damit die Zukunft federführend mitzugestalten.

Im Rahmen des Prozesses zur Entwicklung des FTI-Programms wurden schlussendlich zehn Themenfelder zur Umsetzung definiert. Grundvoraussetzung für die Zusammenfassung verwandter Themen und Forschungsideenzu einem Themenfeld war, dass sich darin Organisationen und Institutionen aus den drei Bereichen Forschung, Bildung und Gesellschaft bzw. Wirtschaft engagieren. Gemeinsam erarbeiteten diese Institutionen und Organisationen ausführliche Konzepte sowie eine Reihe konkreter Forschungs- und Entwicklungsprojekte.

Die zehn Themenfelder lauten:

(Durch einen Klick auf das Themenfeld, können Sie die Konzeptpapiere der Themenfeld-Arbeitsgruppen, wie Sie dem FTI-Lenkungskreis vorgelegt wurden, einsehen. Diese Konzeptpapier-Langfassungen waren die wesentlichste Grundlage für die Erstellung des FTI-Programmes Niederösterreich. Zu beachten ist, dass nicht alle in den Konzeptpapieren enthaltenen Vorschläge Eingang in das FTI-Programm Niederösterreich gefunden haben.)

Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften

Sammlungen Niederösterreich

Ökosysteme und Ökosystemdienstleistungen

Wasser

Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie

Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit

Nachhaltige Landbewirtschaftung und Produktionsoptimierung

Medizintechnik und medizinische Biotechnologie

Materialen und Oberflächen

Fertigungs- und Automatisierungstechnik

 

Neben einer inhaltlichen Fokussierung und Profilbildung soll das FTI-Programm dazu beitragen, neue Impulse im Bereich „Aus- und Weiterbildung" sowie „Bewusstseinsbildung" zu setzen. Da es dafür eines gesamtheitlichen Ansatzes und grundlegender Initiativen sowie strategischer Rahmen bedarf, wurden diese Themen nicht ausschließlich in den Themenfeldern, sondern auch in eigens dafür durchgeführten Querschnittsmaterien-Workshops behandelt. Die dabei entstandenen Konzeptpapier-Langfassungen, die als wesentliche Grundlage für diesen Teil des FTI-Programmes Niederösterreich dienten, finden Sie hier (Aus- und Weiterbildung) und hier (Bewusstseinsbildung). Wiederum ist zu beachten, dass nicht alle in den Konzeptpapieren enthaltenen Vorschläge Eingang in das FTI-Programm Niederösterreich gefunden haben.

Die FTI-Programm-Broschüre mit den kurz gefassten Beschreibungen der Themenfelder und der Querschnittsmaterien finden Sie hier. Eine englische Versionen des FTI Programmes finden Sie hier.


Weiterführende Informationen

Publikationen

Publikationen zum gewählten Thema finden Sie hier.

Ihre Kontaktstelle des Landes für Wissenschaft und Forschung

Amt der NÖ Landesregierung
Abteilung Wissenschaft und Forschung
Mag. Paul Pennerstorfer E-Mail: wissenschaft-koordination@noel.gv.at
Tel: 02742/9005-17040, Fax: 02742/9005-13029

3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 1

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Letzte Änderung dieser Seite: 14.09.2016

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