31.10.2002 | 00:00

Wirtschaftlich vertretbare Einspeisetarife bundesweit festlegen

Plank eröffnete Windenergiesymposium in St.Pölten

„Bei den Einspeisetarifen ist eine Lösung gefunden worden, die eine Weichenstellung für die Zukunft und Zuwächse bei den erneuerbaren Energien ermöglicht. Die Bundesländer haben in dieser Hinsicht die Weichen gestellt, jetzt liegt es am Bund als zuständigem Organ, wirtschaftlich vertretbare Einspeisetarife festzulegen“, erklärte gestern Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank bei der Eröffnung des 6. Windenergiesymposiums in St.Pölten, das von der Energiewerkstatt in Zusammenarbeit mit Bund und Bundesländern veranstaltet wird. Nur durch gezielte Fördermaßnahmen könne das Ziel des Klimaschutzprogramms erreicht werden, die erneuerbaren Energieträger konkurrenzfähig zu machen. Die Bevölkerung habe den Fortschritt bei erneuerbaren Energieträgern positiv aufgenommen, jetzt gelte es, mit vernünftigen Tarifen diese Entwicklung zu fördern.

Bei den Einspeisetarifen müsse der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden, um die Elwog-Vorgaben zu erreichen, bis 2007 mindestens 4 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energieträgern zu gewinnen. „Die Bundesländer werden dieses Ziel konsequent verfolgen, doch ist klar, dass uns eine nachhaltige Energiezukunft etwas wert sein muss. Dabei ist Platz für alle Bereiche der erneuerbaren Energien vorhanden, für die Ressourcen bei der Biomasse ebenso wie bei Kleinwasserkraft, Biogas und Photovoltaik“, betonte Plank.

Um das Elwog-Ziel zu erreichen, spielt die Windenergie eine tragende Rolle. Bereits jetzt beträgt der Windanteil an der Stromgewinnung in Niederösterreich fast 2 Prozent. Von mehr als 140 Windrädern, die sich in Österreich drehen, stehen 95 in Niederösterreich, die zwei Drittel des heimischen Windstroms produzieren.

Plank verwies aber auch auf die Notwendigkeit des Ausschöpfens von Energiesparpotenzialen wie beispielsweise die Wärmedämmung bei Häusern, die Erneuerung alter Heizkessel und Holzheizungen. Niederösterreich werde den Ausbau der erneuerbaren Energieträger auch in den nächsten Jahren konsequent fortsetzen.


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