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10.11.2021 | 17:33

70. Städtetag findet bis Freitag in St. Pölten statt

LH Mikl-Leitner bei der Eröffnung: Städte, Gemeinden, Institutionen und Ehrenamtliche haben in der Pandemie Unglaubliches geleistet

St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (von links), Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Städtebundpräsident Michael Ludwig und Gemeindebundpräsident Alfred Riedl beim 70. Städtetag in St. Pölten.
St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (von links), Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Städtebundpräsident Michael Ludwig und Gemeindebundpräsident Alfred Riedl beim 70. Städtetag in St. Pölten.© NLK PfeifferDownload (1.1Mb)

Unter dem Motto „Mittendrin und Miteinander: Gemeinsam sind wir Stadt“ findet bis Freitag der 70. Österreichische Städtetag in St. Pölten statt. Heute fand die feierliche Eröffnung unter anderem mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler und dem Präsidenten des Österreichischen Städtebundes, Michael Ludwig, im VAZ St. Pölten statt.

„Unser Zusammentreffen findet in einer wahrlich herausfordernden Zeit statt“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und ergänzte: „Wir alle spüren das in unserer täglichen Arbeit. Die Herausforderungen nehmen weiter zu. National und international, in Österreich, in Europa, auf der ganzen Welt. Und es ist klar, dass wir alleine die Welt nicht verändern können. Aber gemeinsam können wir alles dazu beitragen, dass es in unserer Republik, in unseren Bundesländern und in unseren Städten und Gemeinden gut weitergeht.“ Dieses Miteinander habe sich in den letzten 20 Monaten bewährt. „Auch wenn es hier und da unterschiedliche Ansichten gab, im Großen und Ganzen hat die Pandemiebekämpfung funktioniert und sie fordert uns auch weiterhin. Es wurde Großartiges geleistet, ich denke hier etwa an das Schaffen der Strukturen für das Testen und Impfen. Hier haben unsere Städte und Gemeinden, Institutionen und Ehrenamtliche Unglaubliches geleistet.“

Die Bewältigung der Krise bringe eine Vielzahl an Herausforderungen mit sich. Die Landeshauptfrau denke unter anderem an die Wirtschaft. „Dank der raschen Umsetzung von Unterstützungsmaßnahmen durch Bund und Länder steht die Wirtschaft wieder gut da. Experten prognostizieren uns ein Wirtschaftswachstum von über vier Prozent. Es ist uns zudem gelungen, die Zahl der Arbeitslosen zu reduzieren.“ Sie denke aber auch an den Bereich Mobilität, wo man sich nach intensiven Verhandlungen auf das gemeinsame Klimaticket geeinigt habe. „Das macht für viele Pendlerinnen und Pendler den Weg zur Arbeit und von der Arbeit viel günstiger. Uns geht es aber nicht nur darum, dass es billiger, sondern auch besser und bequemer wird“, so Mikl-Leitner. Ein wichtiges Thema sie laut der Landeshauptfrau auch der Klimaschutz. Es gelte weitere „Maßnahmen zu setzen, um Mutter Erde zu schützen.“ Abschließend sprach sie das Thema Gesundheit an: „Die Pandemie hat gezeigt, dass wir stolz auf unser Gesundheitssystem sein können. In Niederösterreich haben wir eine Landesgesundheitsagentur auf den Weg gebracht. Hier vereinen wir 27 Landeskliniken und 50 Pflege- und Betreuungszentren unter einem Dach. Aber ich möchte heute auch klare Forderungen formulieren: Zum einen braucht es die Absicherung der Gesundheits- und Pflegefinanzierung, wir brauchen viele Initiativen für mehr Gesundheits- und Pflegepersonal, wir brauchen vor allem das Gesundheits- und Krankenpflegegesetz. Und wir brauchen dringend eine Erhöhung der Studienplätze im Medizinbereich.“

St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler sagte in seiner Grußbotschaft: „Man wusste bis vor Kurzem nicht, ob der Städtetag stattfinden kann. Umso mehr freut es mich, die Kolleginnen und Kollegen physisch begrüßen zu können.“ St. Pölten sei bereits 2011 Austragungsort des Städtetages gewesen. „Wir haben ganz bewusst zehn Jahre danach die Gastgeberschaft angestrebt. Denn heuer feiern wir 35 Jahre Landeshauptstadt. Für mich ist die Landeshauptstadtwerdung ein Beispiel, dass man politisch schwierige Entscheidungen durchsetzen kann. Unsere Stadt hat sich dynamisch entwickelt.“

Weiters meinte Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Präsident des Österreichischen Städtebundes: „Wir haben 20 sehr harte Monate hinter uns gebracht. Die Corona-Pandemie hat alle Lebensbereiche umfasst.“ Viele Aufgaben zur Umsetzung der Corona-Maßnahmen seien von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeister „unmittelbar erledigt worden. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister waren und sind Krisenmanager für alle Herausforderungen. Das sehen wir gerade jetzt, wo die 7-Tage-Inzidenz in allen Bundesländern im Steigen ist und eine gemeinsame Herausforderung für alle Länder und den Bund darstellt.“ Er dankte darüber hinaus allen Mitarbeitern im Gesundheitsbereich, Pädagogen und den Gemeindebediensteten für die geleistete Arbeit. „Das Motto unseres Städtetages ist ein wichtiger Grundsatz, den wir in vielfältiger Art und Weise auch leben“, sagte Ludwig.

Darüber hinaus kamen Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl und Wiens zweiter Landtagspräsident Christian Meidlinger zu Wort. Das Festreferat hielt Harry Gatterer vom Zukunftsinstitut Wien.

Weitere Informationen: Österreichischer Städtebund, Kommunikation Saskia Schwaiger, Mobil: 0676/811889990, E-Mail: saskia.schwaiger@staedtebund.gv.at

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Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte beim Städtetag, dass Städte, Gemeinden, Institutionen und Ehrenamtliche in der Pandemie Unglaubliches geleistet haben.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte beim Städtetag, dass Städte, Gemeinden, Institutionen und Ehrenamtliche in der Pandemie Unglaubliches geleistet haben.© NLK PfeifferDownload (0.5Mb)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner sagte beim Städtetag, dass Städte, Gemeinden, Institutionen und Ehrenamtliche in der Pandemie Unglaubliches geleistet haben.

St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (von links), Städtebundpräsident Michael Ludwig, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Gemeindebundpräsident Alfred Riedl und Klaus Eglseer von Neuhauser Verkehrstechnik.
St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (von links), Städtebundpräsident Michael Ludwig, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Gemeindebundpräsident Alfred Riedl und Klaus Eglseer von Neuhauser Verkehrstechnik.© NLK PfeifferDownload (1.0Mb)

St. Pöltens Bürgermeister Matthias Stadler (von links), Städtebundpräsident Michael Ludwig, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Gemeindebundpräsident Alfred Riedl und Klaus Eglseer von Neuhauser Verkehrstechnik.

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