LH Mikl-Leitner zur „Langen Nacht der Forschung“

„Den Forscherinnen und Forschern über die Schulter schauen“

15.04.2018 / 13:30 Uhr

Eintauchen in die Welt der Wissenschaft: Bei der „Langen Nacht der Forschung“ am vergangenen Freitag haben Jung und Alt eine staunenswerte Entdeckungsreise in die Welt der Wissenschaft absolvieren können, und zwar in acht Regionen an 28 Standorten bei rund 390 Forschungsstationen.

Das Land Niederösterreich hat bereits im Vorjahr eine viel beachtete neue Initiative gesetzt, um Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Forschung zu begeistern. „Im Jahr 2017 haben wir die Forschungswochen im Palais Niederösterreich gestartet, und es war ein sensationeller Erfolg, es gab ein unglaublich hohes Interesse seitens der Kinder und der Jugendlichen und der Familien. Über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten den Forscherinnen und Forschern über die Schulter schauen“, sagte dazu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Sonntag in der Radiosendung „Niederösterreich im Gespräch“.

Die „Lange Nacht der Forschung“ zielt auf alle Altersgruppen ab, vor allem aber auf junge Menschen. Wissenschaftsvermittlung hat in Niederösterreich eine ganz besondere Bedeutung, betont die Landeshauptfrau: „Die Wissenschaftsvermittlung ist mir ein Herzensanliegen, weil in der Forschung und Wissenschaft die Zukunft liegt. Deswegen investieren wir in Niederösterreich auch weiterhin in Wissenschaft und Forschung, weil wir wissen, dass das die Grundlage für Innovation und für neue, zukunftsträchtige Arbeitsplätze ist.“ In der „Langen Nacht der Forschung“ wurden in Niederösterreich acht unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Im Schloss Asparn wurde Geschichte lebendig, in Baden standen Robotik und Physik im Vordergrund. In Klosterneuburg lag der Fokus auf Mathematik und Astronomie, in Krems auf Biotechnologie und Medizin. In St. Pölten standen digitale Technologien und Design im Mittelpunkt, in Tulln der nachhaltige Umgang mit der Umwelt. In der Region Wieselburg waren Agrartechnologie und Ökologie die Schwerpunkte, in Wiener Neustadt die neueste Forschung zur Hochtechnologie. Carsten Scharlemann, der Leiter des Departments Aerospace Engineering an der Fachhochschule Wiener Neustadt, meinte im Zuge der Sendung, man wolle im Rahmen der „Langen Nacht der Forschung“ vermitteln, „dass Forschung Spaß macht und dass Forschung interessant ist“.

Das Land Niederösterreich investiert jährlich rund 100 Millionen Euro aus dem Landesbudget in den Bereich Wissenschaft und Forschung. Die Landeshauptfrau dazu: „Niederösterreich konnte sich in den letzten Jahren als Wissenschafts- und Forschungsstandort hervorragend etablieren. Diesen Wissenschafts- und Forschungsstandort wollen wir weiter stärken.“

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