„Austrian Space Cooperation Days“ an der Fachhochschule Wiener Neustadt

LR Bohuslav: Wir haben uns international einen sehr guten Ruf erarbeitet

07.06.2018 / 11:12 Uhr

Heute und morgen veranstaltet die Fachhochschule Wiener Neustadt u. a. mit ihrer Forschungstochter Fotec die „Austrian Space Cooperation Days“. Diese Informationsmesse mit nationalen und internationalen Ausstellern steht auch ganz im Zeichen der Leistungen und Errungenschaften der österreichischen Raumfahrt. Landesrätin Petra Bohuslav, Magali Vaissiere von der European Space Agency (ESA), Ingolf Schädler vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie Klaus Pseiner, Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), informierten heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz an der FH Wiener Neustadt über die „Austrian Space Cooperation Days“ und stellten sich aktuellen Fragen.

„In Wiener Neustadt hat sich das Technologie-Zentrum in den letzten Jahren sehr dynamisch entwickelt. Wir haben uns international einen sehr guten Ruf erarbeitet“, erinnerte Wirtschafts- und Technologie-Landesrätin Petra Bohuslav. In Niederösterreich sei es gelungen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die die Kreativität fördern und langfristige Partnerschaften zwischen Forschung, Bildung und Wirtschaft ermöglichen, hielt die Landesrätin fest. Es sei eine Auszeichnung für die Fachhochschule Wiener Neustadt, die „Austrian Space Cooperation Days“ abhalten zu dürfen, so Bohuslav.

Überdies würden heimische Start-up-Unternehmen von der Europäischen Weltraumagentur ESA unterstützt, hielt die Landesrätin fest. Eine niederösterreichische Delegation habe die Weltraumagentur ESA in Nordwijk (Amsterdam) besucht, erinnerte Bohuslav. Grund dafür sei der „ESA Business Incubation Austria“ (ESA-BIC), der im November 2016 eröffnet wurde und u. a. vom accent Gründerservice aus Niederösterreich betrieben werde, informierte sie. Der ESA-BIC sei Teil der neuen Spin-Off-Initiative Niederösterreichs. „Mit der Kooperation mit der ESA wird der Standort für technologieaffine Gründerinnen und Gründer noch attraktiver“, so Bohuslav.

Im Hinblick auf Forschung und Wissenschaft im Bundesland Niederösterreich meinte die Landesrätin: „An den heimischen Technopolen arbeiten Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Unternehmen eng zusammen.“ In Niederösterreich gebe es eine erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsachse, die von Wieselburg über Krems und Tulln bis nach Wiener Neustadt reiche, meinte die Landesrätin.

Ingolf Schädler vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sagte: „Österreich hat sich zu einer international aktiven Weltraumnation entwickelt.“ Heimische Betriebe und Forschungseinrichtungen würden immer wieder ihre herausragende Expertise in den Weltraumwissenschaften beweisen, so Schädler.

Klaus Pseiner von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) meinte: „Wir können unseren Status als Weltraumnation auch in Zukunft über das Investment in die Europäische Weltraumagentur ESA ausbauen“. Magali Vaissiere von der European Space Agency (ESA) unterstrich: Das ESA-Programm sei ein flexibles Instrument, welches der Weltraumindustrie helfe, neue Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen.

Bei den Austrian Space Cooperation Days diskutieren österreichische und internationale Expertinnen und Experten über Kooperationen und Ideen in der Raumfahrt und Weltraumforschung. Aber auch der Nachwuchs soll zu Wort kommen. Um Schülerinnen und Schüler für Forschung, Technik und Wissenschaft zu begeistern, gibt es bei den diesjährigen Austrian Space Cooperation Days auch Bewerbe für Jugendliche. Für Schüler im Alter von fünf bis zwölf Jahren findet ein Malwettbewerb zum Thema „Unser Leben im All – in 100 Jahren“ statt. Für alle Jugendlichen einer Sekundarstufe und Studenten einer Hochschule sind praxisorientierte Projekte gefragt.

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